Hier einige Tips für ein dickes Finanzpolster: Baut Euch gleich im ersten Monat ein kleines Forschungszentrum, sowie eine kleine Mehrzweckhalle. Diese Art Hallen sind zwar etwas teurer als reine Fabrikationshallen, fassen jedoch auch ein paar Produktionseinheiten mehr; die Mehrausgabe lohnt sich! Holt Anfang August die ersten Angebote für einen Kleinwagen ein. Am geeignetsten ist ein offener Wagen mit ca. 5 PS. Da die Mehrzweckhalle in der Zwischenzeit fertiggestellt sein sollte, ist es an der Zeit für die Einrichtung, die Einstellung von Facharbeitern und die Bestellung von Zulieferteilen (je 50 Motoren, Fahrwerke und Karosserien) zu sorgen. Es ist ratsam die Filiale erst Anfang Oktober einzurichten, dadurch habt Ihr einen Vorlauf von einem Monat und somit schon zur Eröffnung volle Auftragsbücher. Als Einstiegspreis solltet Ihr etwa das 3-4fache der Produktionskosten wählen. Gewährt den Händlern einen Rabat von 10% und buttert ca. 6.000 bis 8.000 Dollar in die Werbung. Nach einiger Zeit sollte das Geld für eine mittlere Mehrzweckhalle, in die Ihr sodann Eure Produktion des ersten Modells verlegt, vorhanden sein. In der Zwischenzeit ist es allerdings angebracht, ein zweites Modell zusammen zu basteln. Ist die halle schließlich fertig, wird die Produktion wie geplant verlegt und in der frei werdenden Halle das neue Modell produziert. Leider entsteht durch die viele Umzieherei eine effektive Ausfallzeit von einem vollen Monat! Jetzt unbedingt einen Vorlauf des zweiten Modells produzieren, da die bevorstehende Produktionserweiterung des ersten Modells die Halle erneut für 25 Tage still legt. Nach einer kleinen Anlaufphase sollte sich der Verkauf beider Modelle recht gut entwickelt haben und erste Lieferschwierigkeiten treten ein. Nun ist es höchste Zeit, mit Hilfe einiger Ingenieure eigene Teile zu entwickeln. Dabei empfiehlt sich ein Motor mit 10 bis 15 PS und entsprechendem Fahrwerk für Mittelklassemodelle. Stellt Ihr schließlich Eure eigenen Einzelteile her, ist es ratsam, stets auf ein gut gefülltes Lager zu achten, denn Motoren und Fahrwerke verschlingen Unmengen an Stahl, Karosserien verbrauchen überdies auch noch Glas und Gummi. Am klügsten produziert Ihr nun auf Basis eines Motors und Fahrwerks und pflanzt einfach nur unterschiedliche Karosserien drauf. Das hält die Kosten niedrig! Ein nicht zu unterschätzendes Problem wird auf Dauer das Lagersystem darstellen. Achtet daher stets auf genügend Kapazität, besonders in Puncto Stahl! Sollte mal ein Kredit von Nöten sein, dürft Ihr als Rahmen ruhig ein Drittel des Fabrikwertes ansetzten. Ca. 1905 besteht die Möglichkeit einer teilmaschinellen Produktion. Greift sofort zu, denn die neue Technologie kostet zwar mehr, wird sich jedoch schnell auf Euren Absatz auswirken. Als Forschungsprojekte sind nun ständig kräftiger werdende Motoren und Fahrwerke, sowie massenhaft Karosserien angesagt. Sollte dann ein Modell nicht mehr besonders gut laufen, könnt Ihr ihm einfach ein neues "Kleid" anzieht, und schon steigt der Umsatz wieder. Auf diese Weise sollte es gelingen im Jahre 1907 einen Jahresumsatz von 3 bis 3,5 Millionen verzeichnen zu können. Weitere Tips für fortgeschrittene Autobauer: Eigentlich ist ein Ertrag von 431.701.433 $ (bei einem Kapital von 1.172.930.352 $) ganz einfach zu schaffen, wenn man weiß, daß bereits ab etwa 1900 die Autos für 50.000 $ verkauft werden können (bei etwa 15 bis 20 % Rabatt). Es sind zwar nur kleinere Mengen an Fahrzeugen die zu diesem Preis losgeschlagen werden können, doch ist der Gewinn so trotzdem maximal. Ab etwa 1906 bis 1907 kommt es zum großen Autoboom, und man wird trotz Höchstpreise Probleme haben, die Kunden fristgemäß zu beliefern. Da hilft dann nur noch Hallen bauen und diese mit besserer Ausrüsten (teilmaschinell) zu versorgen. Aber auch damit wird es bei europaweiter Ausbreitung sehr schwer mit der Belieferung! Zu merken ist: Ein Auto das man für 50.000 $ verkaufen will, muß sich nicht gut in den unteren Preisklassen ( 3.000 - 6.000 $ ) verkaufen lassen. Probiert es einfach mal von Zeit zu Zeit aus. Eine Filiale in Belgien, Holland oder der Schweiz eignet sich übrigens besonders gut zu experimentieren. Ab 1900 kleine Mengen einer Eigenentwicklung ( erste Kl. Karosserie, M 2/10, FW 10) für 50.000 $ (15% bis 20% Rabatt) anbieten, die Fabrik langsam Ausbauen und Filialen eröffnen. Ab 1906, 1907 große Mengen, ausschließlich eigener Fahrzeuge verschiedenster Typen, für 50.000 $ (wiederum bei 15 bis 20% Rabatt) verkaufen. Die Fabrik, sowie die Filialen sind dabei auf ein Maximum auszubauen, Werbemittel von etwa 1500 bis 2500 $ sind angebracht. Letztendlich darf natürlich auch die regelmäßige Bezuschussung der Rennabteilung nicht vergessen werden.