Hier einige Tips: EINSTIEG: Um erfolgreich ins Industriellendasein zu starten, bedarf es erst einmal einer gedrosselten Ausgabenpolitik, insbesondere die Forschungsabteilung mit den recht teuren Wissenschaftlern sollte auf Sparflamme kochen. Hingegen sind zu Beginn die Rohstoffe sehr billig, so daß es äußerst sinnvoll ist, den Markt leerzukaufen und einige Dutzend Arbeiter zur Produktion anzustellen. Damit die Arbeitskräfte nicht untätig herumstehen sollten stets; also auch im weiteren Spielverlauf, unabhängig von Aufträgen; Zeppeline gefertigt werden. Um das Startgeld etwas aufzustocken, kann man übrigens einen Teil seiner Aktien verkaufen. Allerdings könnte sich dies, falls rosige Zeiten für die Firma anbrechen und der Kurs in die Höhe schnellt, rasch als Fehlentscheidung herausstellen! Berufsoptimisten sei also bei Geldknappheit eher der Gang zur Bank, zwecks Kreditaufnahme empfohlen. Vom Aktienankauf ist vorerst abzuraten, da sich die Kurstendenzen erst später herauskristallisieren und die Geldmittel eh beschränkt sind. Mit der Werbung am Luftschiff sollte man ebenfalls ein bis zwei Wochen warten, da die Reklamepartner dann vehement von ihren anfänglichen Knauserangeboten abrücken; nur Geduld! Solange man nur im Besitz eines Zeppelins ist, sollte man keine großen Distanzen anfahren (anfliegen), denn lange Touren vergrößern die Absturzgefahren immens. GRUNDSÄTZLICHES: Den Fahrpreis sollte stets auf die Entfernung abgestimmt sein. Die Annahme von Transporten ist nicht so existentiell wichtig, deshalb diese nur annehmen, wenn keine Terminhetze besteht. Schon so manche Luftschiffe haben sich in Erfüllung ihrer Auftragspflicht zu risikoreichen Unternehmungen hinreißen lassen; mögen sie in Frieden ruhen! Notfalls besser die Konventionalstrafe zahlen, denn der Verlust eines Zeppelins wiegt beiweitem schwerer. Ab und an müssen die Zeppeline auf Vordermann gebracht werden, das sollte dann geschehen, wenn gerade keine Verhandlungen anstehen. Um die Reparaturarbeiten zu beschleunigen, ist es ratsam, kurzfristig Arbeiter von der Produktion zu den Docks zu entsenden. Aber nicht vergessen, jene nach erfolgter Reparatur wieder zurückzuschicken! In flauen Zeiten, wenn Ebbe in der Kasse herrscht oder die Rohstoffpreise arg hoch sind, kommt man nicht umhin Arbeiter und Wissenschaftler zu entlassen. Da man für spätere Transporte Luftschiffe mit größerer Ladekapazität bitter benötigt, sollte man sein Kontoguthaben zu großen Teilen in die Forschung investieren. Die Gründung einer Verkehrslinie lohnt sich überdies erst bei späteren Luftschiffmodellen. Bei Sturmwarnungen sollte man wie folgt vorgehen: Tritt der Sturm schon kurz vor Abfahrt auf, ist es ratsam zurückfahren; tritt er später auf, sollte man versuchen ihn zu umfahren; tritt er unmittelbar vor Ankunft auf, steht einer Weiterfahrt nichts im Wege. VERHANDLUNGEN: Die Verhandlungen sind das Nonplusultra, dagegen sind alle anderen Geschäftstätigkeiten nahezu Peanuts. Sie finden etwa jedes halbe Jahr statt. Sobald die Produktion ein zweites Luftschiff hergibt, sollte man dieses, ungeachtet des Risikos eines Interkontinentalabstechers, nach Amerika kommandieren. Die kürzeste und somit ungefährlichste Strecke ist Madrid-New York. Mit etwas Glück wird der Zeppelin heil ankommen und es ist somit möglich, auch dort an den Verhandlungen teilzunehmen. Womöglich wird das Luftschiff etwas ramponiert sein, darum sollte es nicht für irgendwelche Fahrten oder Transporte benutzt werden, sondern nur noch als Verhandlungssekundant. Stationiert den amerikanischen Zeppelin zentral in New Orleans und wartet auf den Tag X, den Tag der Verhandlungsofferte. Weil die Verhandlungen in regelmäßigen Abständen stattfinden, kann zeitgerecht auch der andere, aktive Zeppelin dafür bereitgehalten werden. Am besten fährt man ihn nach Athen, von wo aus er überall, innerhalb von 3 Wochen eintreffen sollte, um sich in die Verhandlungsliste einschreiben zu können. Bei der Briefverhandlung genügt es ca. 25% unter das Angebot zu gehen, um mit Sicherheit gegen den Computerkonkurrenten den Zuschlag zu erhalten. Schwieriger ist es bei der Simultanverhandlung, dort wird etwas Fingerspitzengefühl und Maus-timing benötigt. Zu Anfang sollte man noch nicht reagieren, dann sich langsam an das Gebot des Konkurrenten "heranschleichen" um dieses kurz vor Ultimo im Schlußfinish zu unterbieten. So ist gewährleistet, daß ein lukratives Geschäft dabei herausspringt. HOCHZEIT: Um Rosanne Brixton zu ehelichen, genügt es normalerweise, sie fünfmal getroffen zu haben und dabei halbwegs sinnvolle Dialoge mit ihr geführt zu haben. Lohnt sich schon; als Mitgift bringt sie immerhin 500.000 Mark in die Ehe! Auf Gedeih und Verderb sollte man sich jedoch nicht auf ihre Fährte setzen, zumal die Gerüchte oftmals Enten sind und sie einem ja sowieso nicht davonläuft. Also Eile mit Weile.