APT: PALETTE = $A8D,$000,$050,$F00 FLASH = 3,(800,3)(A00,3)(C00,3)(D00,3)(F00,9)(D00,3)(C00,3)(A00,3) SCREEN = 640,255,4,$8000 # P3 E0TEST: P2Real 3 D ClassicP1 von Manfred RosenauerP3E. P1 Bei dem im September auf der Amiga-Power-Disk erschienen Programm handelt es sich um ein Raytracing-Programm zum berechnen von Animationen und Einzelbildern. Das ist ein, wenn man das Ergebnis der Bilder betrachtet und auch be- denkt daß es sich hier um die Version 1.04 handelt, für nur DM 19,80 ein recht leistungsfähiges Programm und reicht, meiner Ansicht nach, für den Einstieg in diesem Genre vollkommen aus. Allerdings kommt man sehr schnell dahinter, daß die beiliegende Anleitung zwar wirklich die Begriffe gut erklärt, im Großen und Ganzen aber doch nur eine kurze Beschreibung einzelner Menüs und Menüpunkte ist. Denn schon nach spätestens 10 Minuten ist klar: Probieren geht über studieren und das ist es was mich doch ein wenig stört. Denn abgesehen von den unzähligen Menüpunkten, tauchen dann auch noch verschiedene Requester auf, wie z. B. bei den Materialien. In diesen Requestern befinden sich dann wieder jede Menge Schalter die verschiedene Funktio- nen für das zu berechnende Bild beinhalten und bis man ein wirklich gutes Ergebnis erziehlt vergehen Stunden. Außerdem ist es auch nicht ganz einfach mit den vorhan- denen Funktionen auf Anhieb ein brauchbares Bild zu zeichnen. Zwar kann man z. B. IFF-Bilder von DPaint einladen und berechnen lassen, doch es stellt sich schnell heraus, daß man dann doch mehr als 2 MB RAM benötigt, da sich das Programm sehr bald mit "NOT ENOUGH MEMORY" meldet. Es sei aber hier bemerkt, daß in der Anleitung ein Amiga mit 3 MB RAM und Festplatte empfohlen wird. Hat man aber all diese Hürden überwunden, bekommt man je nach Einstellung nach 3 bis 27 Stunden Rechenzeit wirklich fotorealistische dreidimensionale Bilder. Ich habe die auf der Diskette vorhandene Szene ohne etwas an den Einstellungen zu verändern berechnen lassen (3 Stunden Rechenzeit) und danach dieselbe Szene mit zwei Änderungen (DITHER=Verfahren zum Mischen der vorhandenen Farben und ANTIALIASING= verhindert die Treppchen an schrägen Kanten) und bekam dann nach 27 Stunden ein noch schöneres Bild zu sehen. FAZIT: Die Bilder sind hervorragend, wenn man erst einmal die richtigen Einstellungen gefunden hat und vielleicht kann man die Rechenzeit für die Berechnung auf einem "größeren" Amiga verkürzen. Für alle deren Interesse ich jetzt geweckt habe sei noch bemerkt, daß die Firma Activa International Gmbh für ein Update der Version 1.4 auf Version 2.5 für 349.- und auf Version 3.0 um die 360 DM anbietet.