ŒDie Augen der Sphinx ‹(Erich von Däniken) €Nicht nur, daß das hier meine Premiere bei den Buchvorstellungen darstellt, nein, Enrico Langer zwang mich dazu. Und als ob das noch nicht genug wäre, zwang er mir auch noch diese Schwarte auf. Okay, okay, Däni-Fans, bin ja selbst ein Däni-Vergötterer! Da versteht es sich ja quasi von selbst, daß ich an die Außis glaube (ja ehrlich!). Die mir vorliegende Schwarte erschien im Goldmann - Verlag und Enrico hat dafür seltsame(?) 14,80 DM blechen müssen (ja, mei fei, mein Geld reicht kaum für die 2 Master - Disks (HARDRESET) im Monat!). Die Bücher - Schwarte ist in 4 ver- schiedene (was den sonst?) Kapitel unterteilt, welche seltsamerweise auch noch verschiedene Haupt-Themen zum Inhalt haben (ach ne!). Im ersten Kapitel ("Tierfriedhöfe und leere Gruften") geht es um einige Viecher, welche in verschiedenen Grabstätten gefunden worden sind. Im alten Ägypten sollen die nämlich vergöttert worden sein und deshalb wurden sie mumifiziert und ehrvoll wie der höchste Pharao in die Kiste gehauen. Däniki erzählt natürlich, das die Oberfuzziviecher durch Gen- manipulation von den Außis (man ver- zeihe mir die Wortwahl) erschaffen wurden. Jedenfalls erzählt er es sehr glaubhaft. (Und glaubhaft heißt, daß ich daran glaube???) In "Das verschollene Labyrinth" geht es um ein Labyrinth, welches ver- schollen ist (!). Däni stützt sich auf den unverschollenen Aussagen des alten Knaben Herodot und dessen (Lage-) Beschreibung. Das Labyrinth wurde eigentlich schon im 19.Jhd. entdeckt, durch seine Lage wird es jedoch von Däniki angezweifelt. In den ersten zwei Kapiteln geht es ungewohnt fast nur um Theorie, in den restlichen ist aber wieder der Däniken Theorie - Praxis Style vor- handen, macht demnach auch mehr Spaß diese zu lesen. In der dritten Abteilung (manche sagen auch Kapitel dazu) läuft alles um die Cheops-Pyramide (im wahrsten Sinne des Wortes) und ihren unbe- kannten Erbauer (Cheops ist eine Fälschung(!)). Der Verdacht läuft am Ende gar zu den Außis wieder zurück. Im letzten Kapitel sind die (Außis-) Götter mal wieder das Haupt- thema. Nach seinen unzähligen Büchern ver- steht Däniken es immer noch, seine Leser zu fesseln. Das 322-Seitige Buch ist sehr gut geschrieben. Das Buch ist sowieso ein Muß für alle Däniken-Fans und für solche, die es werden wollen. Aber auch Anders- denkende sollten mal einen Blick riskieren, es ist gut für die All- gemeinbildung! ISBN: 3-442-12339-9 ‹ (xtc)