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         Cutter v1.3 - (c)1988 Studio fuer Video&ComputerDesign

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                           Programmbeschreibung

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Allgemeines:
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Das Programm soll Ihren Videofilmen zusammen mit einem Genlock einen
professionellen "Touch" geben.
Es erlaubt auf Tastendruck verschiedene Schnitteffekte aufzurufen und
somit den Szenenwechseln und Schnitten im Film Abwechslung zu geben.
Das Programm sollte auf jedem Amiga mit Kickstart 1.2 laufen, die Speicher-
anforderungen sind minimal, das Programm kann sowohl von der Workbench als
auch vom CLI als eigener Task gestartet werden.
Das Programm wurde in Assembler entwickelt. Somit ist der Speicherplatz-
bedarf sehr gering und bei keinem der Effekte treten Geschwindigkeitspro-
bleme auf.

Bedienung:
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Starten: 1) Anclicken des Icons auf der Workbench
         2) '[run] Cutter' im CLI eintippen

Es oeffnet sich ein Fenster mit einigen Gadgets und mehreren Menues

Menues: 1) Project
           About - kurze Info ueber den Programmautor
           Help  - Fenster mit Gedaechtnisstuetze wird eingeblendet
           Quit  - verlassen des Programms

        2) Color
           eine der 5 angewaehlten Farben wird zur aktuellen Farbe
           (dazu spaeter noch mehr)

        3) Pattern
           eines der 3 Patterns wird zum aktuellen Pattern
           (auch dazu spaeter noch mehr)

        4) Genlock
           dieser Menuepunkt erlaubt es den Inversemodus des Programms
           zu beruecksichtigen (Details siehe unten)

Gadgets:1) Action
           dieser Button blendet den sogenannten Action-Screen ein, auf dem
           das Schneiden des Films erst stattfinden kann.

        2) RGB - Regler
           Das Programm kennt 5 "Farbspeicher", in denen der Benutzer Farben
           frei nach seinem Gusto ablegen kann. Der gerade aktive Farbspei-
           cher wird in den RGB - Reglern angezeigt und kann dort veraendert
           werden.
           zu den anderen Farbspeichern gelangt man ueber den Menuepunkt
           Color. Nach dem Programmstart sind die Speicher mit kontrast-
           reichen Farben vorbelegt.

        3) Speed - Regler
           Hier kann die Geschwindigkeit eingestellt werden, mit der der
           Effekt ablaufen soll.
           ACHTUNG: Bei einigen Effekten ist die Geschwindigkeit in nicht so
                    weiten Grenzen regulierbar, wie bei anderen.

Der Action - Screen:
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Haben Sie das Genlock eingeschaltet so sehen sie hier zunaechst nur ihren
Film ablaufen. Durch Druck auf eine Funktionstaste wird dieser Film dann
durch ein Muster ueberlagert und verschwindet je nach Reglerstellung schnel-
ler oder langsamer. Wird also das Monitorbild aufgezeichnet, so erhaelt man
eine recht professionelle Ausblendung. Ein weiterer Druck auf die Funktions-
tasten blendet den Film wieder ein. Das Programm weiss selbst ob es ein- oder
ausblenden soll.

Alle Funktionstasten F1-F10 sind mit Effekten belegt. Zusaetzlich lassen sich
durch Kombination mit der SHIFT-Taste noch zusaetzliche Effekte erreichen.

Die Tasten 1-5 schalten auf den entsprechenden Farbspeicher um, ein Wechsel
zum Workbench-Screen ist nicht noetig.

Mit der <SPACE>-Taste kommen sie zurueck zum Hauptfenster.

Effekte:
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Ganz allgemein: Am besten ausprobieren und ansehen. Hier trotzdem eine Kurz-
                beschreibung.

<F1> , <SHIFT><F1>
Dieser Effekt erzeugt horizontale (bzw. vertikale) Linien, die von rechts und
links ins Bild laufen, sich ab der Bildmitte uberlagern und somit das Bild
vollstaendig loeschen bzw. einblenden.

<F2>
Es werden 'zufaellig' Quadrate ueber den Bildschirm verstreut.

<F3>
Es wird der Bildschirm einheitlich mit einem Muster gefuellt, welches 'an-
waechst' und schliesslich den ganzen Bildschirm ausfuellt.
Das Muster kann im Pattern-Menue vorgewaehlt werden. Zur Auswahl stehen Qua-
drate (Squares), Kreise (Circle) und Rauten (Rhomb).

<F4>
Ein Effekt der an den Scheibenwischer angelehnt wurde.

<F5> , <SHIFT><F5>
Horizontale (bzw. vertikale) Linienbuendel wachsen ueber den Bildschirm.

<F6> , <SHIFT><F6>
Ein Schachbrettmuster fuellt zunachst den Bildschirm, dann wird ganz ge-
loescht (gefuellt). Mit <SHIFT> lauft dieser Effekt von links und rechts
gleichzeitig (aehnlich <SHIFT><F1>).

<F7>
Horizontale Balken sausen von links und rechts in den Bildschirm.

<F8> , <SHIFT><F8>
Klassisches Einblenden. Ein wachsendes (schrumpfendes) Rechteck ueberlagert
den Hintergrund.

<F9> , <SHIFT><F9>
Eine Schlange fuellt im zickzack den Bildschirm. Entweder horizontal oder
vertikal.

<F10> , <SHIFT><F10>
Eine Spirale windet sich entweder aus dem Bildzentrum heraus bzw. in dieses
hinein.

Der Inverse-Modus:
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Mit dieser Betriebsart hat es eine ganz besondere Bewandnis. Gewisse Genlocks
schieben naemlich das Computerbild einige Zeilen nach unten. Im Normalmodus
manifestiert sich dieser Umstand in einem Streifen am oberen Bildschirmrand,
in dem man den Film weiterlaufen sieht. Im Inversemodus hingegen wird oben
ein Streifen in der augenblicklichen Hintergrundfarbe eingeblendet. 
Oftmals laesst sich diesser Effekt vermeiden indem man das Genlock im Invers-
modus betreibt. Vom Programm wird dieser Streifen auf schwarz gesetzt.
Somit erhaelt man zwar ein kleineres Bild (a la Cinemascope) aber der Film
kann korrekt ein- und ausgeblendet werden.
Anfaenglich ist der Inversemodus ausgeschaltet, er kann ueber das Genlock-
Menue aktiviert und deaktiviert werden. Welche der beiden Betriebsarten Sie
waehlen haengt von Ihrem Genlock ab.

Und jetzt viel Spass und (hoffentlich) gelungene Ein- und Ausblendungen...

