Update: 18.06.1990 The Amiga Tool - (C)1988/89/90 by Meikel - !SHAREWARE! Beseitigte Fehler: ================== - Die Tool-Abschaltung mit der rechten Maustaste funktionierte nicht bei allen Progammen, deshalb wird jetzt wieder die normale Bootroutine aktiviert sobald die rechte Maustaste gedrückt wird. - Der Spezialbootblock wurde erweitert. Es wird jetzt zusätzlich zur Viruskontrolle, getestet, ob auch auf Pal-Auflösung geschaltet ist. Wurde fälschlicherweise nur ein NTSC-Modus eröffnet, wird auf PAL um- geschaltet. - Ist der Screenblanker aktiv wird die Bildschirmfarbe nach den Screen- blanking auf schwarz gesetzt. - Wurde zum booten eine nicht formatierte Disk eingelegt, kam ein GURU. - Die Routine zur Systemzeitstellung hat meist das Datum falsch gestellt. - Largefastmemory-Routine stürzte ab, sobalt man das Fastmemory frei- geben wollte. In Vorbereitung: ---------------- - höhere Kompatibilität durch optimiertere Routinen, - dadurch auch schneller und kürzer - Coder/Decoder im ATool (wozu ist denn sonst die Copy-Routine?) - LastFastMem-Routine im ATool - Screenbankerzeit frei bestimmbar (1,2,4,6,8 Minuten) - Systemzeitstellung ohne Akkugepufferten Echtzeituhr für alle, die keine Uhr haben. Update-Service: --------------- Gegen Einsendung eines an sich selbst adressierten und frankierten Rückumschlages mit einer Leerdiskette und 1,-DM kann jeder eingetragende User von mir die neueste Version des Amiga Tool`s beziehen. Auf Wunsch wird dann z.B. vierteljährlich die neueste Version zugeschickt (vorausgesetzt es gibt `ne neue). Funktionsbeschreibung: ---------------------- F1 - Bootblock-Anzeige ---------------------- Bei "ShowBoot: ON" wird dem User vor dem Booten JEDER Bootblock in ASCII Format angezeigt. Falls man meint, daß auf der Disk ein Virus ist, kann man nun: a) mit der linken Maustaste den Bootblock installieren b) mit der rechten Maustaste den Bootblock ignorieren c) mit CTRL + rechter Maustaste den Bootblock starten Hat man die linke Maustaste gedrückt, kann man wählen, ob man die Disk mit einem Standart-Bootblock (inkl. Uhrzeit und Datum) oder mit dem Spezial-Bootblock installieren möchte ("System is virusfree!"-Bootblock mit blauen Balken und Piepton). F2 - Standard-Bootblöcke ------------------------ Durch "Standard: ON" wird der User JEDESMAL, wenn der Bootblock nicht die STANDARD-ROUTINEN enthält, vor einem evt. vorhandenen Virus gewarnt. Darunter fallen fast alle ORIGINAL-DISKETTEN - also nicht gleich die Disk neu installieren, denn manche Programme benötigen den Bootblock ! F3 - Install ------------ Bei "Install:ON" wird jede Disk, auf der mein Tool einen VIRUS im Bootblock vermutet, neu installiert. Hat man den DiskChange-Interrupt nicht aus- geschaltet, so wird bei jedem Einlegen einer Disk, die Bootblock-Kontrolle gestartet, und ggf. der Bootblock neu installiert (vollautomatisch). F4 - Fastmemory abschalten -------------------------- Diese Funktion gibt einem die Möglichkeit jede evt. vorhandene Speicher- erweiterung abzuschalten. Ein angeschlossenens 2. Laufwerk kann dabei eingeschaltet bleiben, ohne daß dafür wertvolles ChipMem abgezogen wird. Läuft ein Prg. mit dieser Routine nicht, kann man durch Drücken der linken Maustaste während des Resets eine weitere NoFastMem-Routine aktivieren, bei der jedoch ChipMem für das 2. Laufwerk abgezogen wird. Diese Routine ist nicht resetfest (nach einmaliger Benutzung wird an- schliessend auf Routine 1 zurückgeschaltet). Ext. Memory wird zwar im Menü noch angezeigt (auch wenn Fastmemoy auf OFF steht), jedoch vor dem Bootvorgang ausgeschaltet. F5 - Bootblock -------------- Hier kann man voreinstellen, ob der Bootblock der eingelegten Disketten beim Booten ausgeführt werden soll. Ist diese Funktion ausgeschaltet, kann kein Bootblockvirus geladen werden. F6 - Autoboot-Routine --------------------- Ist die Autoboot-Routine an, so ist das Booten von Autoboot-Festplatten abgeschaltet (paradox, jedoch kompatibler). Eine Bootroutine, mit der es möglich ist von jedem angeschlossenen Floppy-Laufwerk zu booten. Ist das Bootlaufwerk nicht gleich dem Internen, dann wird das Externe nun intern als DF0: und DF0: wie das eigentliche Externe verwaltet. Wenn ein Prg. dadurch nicht laufen sollte, so muß man die Diskette von DF0: booten. F7 - Screenblanker ------------------ Diese Funktion soll verhindern, daß sich Konturen in die Bildröhre ein- brennen (nur bei lang nachleutenden Monitoren). Dazu wird, wenn man 2 min. weder eine Taste, noch die Maus oder einen Joystick benutzt hat, der Bildschirm abgeschaltet (Bitmap-DMA aus) Dies hat neben dem Verhindern des Einbrennens, den angenehmen Effekt, daß der Prozessor ca. 30% schneller wird. Da die Screenblanker-Routine bei Datenfernübertragungen ziehmlich störend sein kann, wird sie bei anliegen von Connect einfach ignoriert!!! Ist der Bildschirm abgeschaltet, ist nur die vorher eingestellte Hinter- grundfarbe sichtbar (da kein Kontrast - kein Einbrennen möglich). F8 - Soundfilter ---------------- Mit dieser Funtion kann man den Tiefpaßfilter an und ausschalten. Bei einigen Intros/Spiele erhält man einen wesentlich klareren Sound, wenn der Tiefpaß- filter abgeschaltet ist. F9 - Viruserkennung beim Diskchange ----------------------------------- Bei Eingeschalteter Funktion wird jede eingelegte Disk autom. kontrolliert (DF0-DF3), ob sich ein Virus im Bootblock befindet. Wird ein Virus erkannt, so wird dies durch einen ALERT angezeigt ("Virus is possible on Bootblock"). Hat man "STANDARD: ON" so erscheint JEDESMAL ein ALERT, wenn eine Disk keinen Standard-Bootlock hat (fast jedes ORIGINAL). Hat man "INSTALL: ON" ,so wird beim Einlegen einer verseuchten Disk, diese sofort neu installiert (Wow!!!). Leider kann mein Tool beim DiskChange nicht alle Viren erkennen, da der Bootblock nicht abarbeitet wird. (Anmerkung: Der LAMER-EXTERMINATOR wird aber trotzdem noch erkannt !) F10 - Tool aus dem System entfernen ----------------------------------- Es gibt einige Prg. bzw. Anwendungen, bei denen das Amiga Tool nicht im Speicher stehen darf (z.B. die Bootram und Turbo Print), da diese Prg. sonst nicht mehr resetfest sind. Falls das Tool mit einem Endlosreset abstuerzen sollte, kann man durch Drücken des Feuerknopfes (Port2) mit einem Warmstart entkommen. Durch Drücken der F10-Taste im Einstell-Menü blinkt die Power-LED. Wenn man anschliessend die ESC-Taste drückt wird das Tool mit einem Hardreset aus dem System entfernt. Drückt man erneut F10, so wird die Sicherheitsabfrage deaktiviert. Copy-Routine (nur für 2 Laufwerke oder 1 Laufwerk und 1MB) --------------------------------------------------------- Mit der Taste "C" kommt man in die Copy-Routine, mit der man in ca. 90 Sekunden alle DOS-Disketten bei voller Datensicherheit kopieren kann. Das Tool kopiert von DF0: auf DF1:. Sollte man nur über ein Laufwerk verfügen, natürlich von DF0: auf DF0: (welch ein Wunder). Der Kopiervorgang startet automatisch, wenn man die Zieldisk eingelegt hat. Nocheinmal starten kann man durch Wechseln der Disketten, wieder startet der Kopiervorgang mit dem Einlegen der Destinationdisk. Ist 1. Drive-Copy aktiviert, so hat man die Möglichkeit, nach den einmaligem Schreiben der Daten, diese durch Drücken der Returntaste erneut auf andere Disketten zu kopieren, ohne das die Quelldiskette neu gelesen werden muß. Sollte während des Kopierens ein Fehler auftreten wird dieser nach dem Lesen/Schreiben angezeigt. Mit der ESC-Taste kann man den Kopier-Vorgang abbrechen. Parameter übergeben ------------------- Natürlich ist es möglich die Voreinstellungen des Tools bereits beim Aufruf zu beeinflussen, dazu muß man lediglich die Nummer der Funktionstaste nach dem Programmnamen mit übergeben (z.B. um "Fastmemory: OFF" und "Autoboot: ON" zu schalten, muß man beim Aufruf "ATool 46" eingeben). Weitere Parameter: ? - Kurze Funktionsbeschreibung des Tools im CLI-Fenster 0 - Hardreset, d.h. der gesammte Speicher wird ausgenullt 8 - Power-LED eingeschaltet lassen 9 - Diskchange-Kontrolle ausschalten A - booten von Autoboot-HD (!!!) R - RAD: im Speicher lassen (unter Kickstart 1.3) LX - Für X=DF0:, DF1:, DH0: usw., testet den Datenträger oder das Verzeichnis des angegebenen Laufwerks auf Linkviren F - Gibt Fastmemory, welches vorher mit der linken Maus- taste belegt wurde, wieder frei (ca. 508 KB!!!) PX - Für X=Passwort und Codezahl (durch "-" getrennt) K - RESET wenn Virus beim Aufruf detected wird I - Kein Alert und kein Reset wenn Virus beim Aufruf detected wird Der Linkvirus-Parameter darf nur als letzte Option aufgeführt werden, ebenso der Passwort-Parameter (beide gleichzeitig ist nicht zulässig). Beim Aufruf des Tools ohne Parameter, bekommt man den Copyright-Vermerk. Linkviren --------- Welcher Festplatten-Besitzer hat keine Angst davor, daß einmal ein Linkvirus auf seiner Platte sein Unwesen treibt? - Aber nur keine Panik, solange es das Amiga Tool gibt. Bisher hat mein Tool nur verhindern können, daß sich ein Linkvirus resetfest macht. Dies ist nun vorbei. Ab sofort kann man das Tool mit der Option L aufrufen (gefolgt von einer Pathangabe!) z.B. ATool Ldf0:, ATool Ldf1:, ATool Ldf2: oder ATool Ldh0:. Das Tool prüft nun alle Files des angegebenen Laufwerks bzw. Verzeichnises auf evt. Linkvirusbefall. Vor einem verseuchten File wird gewarnt. Nun hat man die Möglichkeit mit der linken Maustaste das Programm zu entseuchen bzw. mit der Rechten mit dem nächsten File fortzufahren. Desweiteren zeigt das Tool jetzt immer an, wo es ich gerade befindet und welchen Status die ein- zelnen Files haben (nicht ausführbar - not executable/fehlerhaft - System- fehler). Leider testet die Option z.Z. nur auf den IRQ-Linkvirus und Abarten von ihm. Falls ihr also neue Linkviren gefunden habt, schickt ihn mir doch bitte zu (Diskette bekommt ihr umgehen mit meinen Tool zum testen zurück). Für alle, die Schwierigkeiten mit dem BSG9-Virus haben/hatten möchte ich noch anmerken, daß dies kein LINKVIRUS ist, da er sich nicht vor Programme linkt, sondern sich lediglich anstelle von diesen einsetzt. Das heißt, das Original Prg. ist auf Jedenfall noch intakt auf der Disk (meist im Devs-Verzeichnis) vorhanden !!! - Auch dieser Virus kann nichts anrichten, solange mein Tool aktiv ist - also brauchen Amiga Tool User keine Angst vor diesen Virus zu haben. ACHTUNG: In der ATool-Version, die übers Zerberus-Netz geht, wurde die -------- Linkvirus-Option entfernt, da das Tool sonst die 10KB-Grenze überschritten hätte. Nicht installierte Disketten ---------------------------- Wer kennt das nicht: Man will von einer Disk booten und muß leider fest- stellen, daß diese nicht installiert ist, damit ist jetzt Schluß. Man kann jetzt : a) durch drücken der B-Taste trotzdem von der Disk booten, ohne sie zu installieren b) durch drücken der I-Taste, die Disk installieren (ebenfalls mit Auswahlmöglichkeit) B.A.D.-Option ------------- Wozu braucht man denn eine B.A.D.-Option ??? Ist doch klar ! Um z.B. mit Crunchern (Powerpacker) längere Files bearbeiten zu können, benötigt man sehr viel zusammenhängenden Speicher. Diesen kann man bekommen, indem man das Amiga Tool mit der Option C aufruft. Dadurch wird das Tool ins ChipMemory geladen. Hält man jetzt während eines Resets die linke Maus- taste gedrückt, so wird das gesamte Fastmemory belegt. Jetzt hat man die Möglichkeit die speicherfressenden Programme mit RUN zu starten (z.B. B.A.D., Powerpacker etc.). Ruft man danach das Amiga Tool mit der Option F auf, so wird das vorher belegte Fastmemory wieder freigegeben. Das ist ca. 508 KB zusammenhängender Speicher (bei einem A500 mit 1MB). RAD ??? ------- Wie funktioniert das Tool mit der RAD zusammen? - Ganz einfach, man muß dazu nur folgende Schritte einhalten: 1. Die RAD mounten und mit dir RAD: bzw. durch das Reinkopieren von Prg., die Rad installieren 2. Das Amiga Tool mit der Option R aufrufen (ATool R) das wär`s. Jetzt kann man die RAD ganz normal benutzen. Password-Eingabe ---------------- Um codierte Disketten lesen zu können muß man vorher das Passwort eingeben. Dies kan man einmal durch Parameter-Eingabe machen, oder nach jedem Reset, indem man die ESC-Taste gedrückt hält und dann das Passwort, gefolgt von einem Bindestrich und der Codezahl eingibt. Das Tool erkennt bei jedem Diskettenwechsel automatisch, ob eine codierte oder eine normale Diskette eingelegt wurde. Beispiel: Atool a479PMEIKEL-1234 a - Autobootfestplatte vorhanden 4 - Fastmemory ausschalten 7 - Screenblanker an 9 - Viruscheck beim Diskchange an P - Passworteingabe aktiviert MEIKEL - gewähltes Passwort - - Trennzeichen 1234 - Codezahl (muß zw. 1-8785 liegen). "Virus is possible on Bootblock" -------------------------------- Kommt beim Booten einer Disk diese Warnung, so sollte man die Disk mit linker Maustaste neu installieren, es sei denn, man hat die Funktion STANDARD auf "ON" gestellt (siehe auch bei F2). Drückt man die rechte Maustaste, so übergeht man den Bootblock, ohne ihn zu starten. Hält man vorher die CTRL-Taste gedrückt, so wird der Bootblock gestartet (VORSICHT !!!). Bootblöcke, bei denen diese Meldung kommt, sind IN DER REGEL (!) KEINE INTROS !!! "Virus is possible in System" ----------------------------- Kommt beim Booten einer Disk diese Warnung, so konnte ein Virus nicht an- hand seiner Routinen als solcher erkannt werden (wahrscheinlich war er dann codiert) und hat sich im System festgesetzt, jetzt hat man die Möglichkeit: a) mit der linken Maustaste den Virus im Speicher zu killen b) mit der rechten Maustaste die Disk neu zu installieren (zusätzlich zur Vernichtung im Speicher) Leider kann es vorkommen, daß mein Tool bestimmte Viren, die bereits im System sind, nicht mehr aus dem Speicher entfernen kann. Dann hilft nur noch die F10-Taste im Einstell-Menü (und ESC). Kompatibilität zu anderen Prg. ------------------------------ Mein Tool läuft garantiert mit jeder Anwender-Software, die keinen softwaremäßigen Kopierschutz hat (in Zweifelsfall muß man die Funktionen Screenblanker, Diskchange und Coder/Decoder ausschalten. Durch Drücken der rechten Maustaste während des Resets kann man auf volle Kompatibilität schalten, jedoch ist das Tool dann vorübergehend abgeschaltet, deshalb unbedingt umsichtig damit umgehen (Autoboot ist natürlich trotzdem möglich)!!! Ins Einstell-Menu gelangt man durch Drücken der HELP-Taste während eines Resets (u. durch Drücken der Help-Taste, wenn man keine Disk im Bootlaufwerk hat). Jetzt kann man in Ruhe alle Optionen einstellen, und anschliessend mit der : - li. Maustaste das Menu verlassen = beim nächsten Reset wird Chip+Fastmemory-Anzeige angezeigt. Falls ihr einen neuen Virus entdeckt, dann schickt ihn mir doch in die Network-Box, Tel. 040/701 95 02 (Username: MEIKEL). TECS-Box, Tel. 040/527 01 71 Matti-Box, Tel. 040/730 10 15 oder - MEIKELS-TOOL-BOX, Tel. 040/754 17 66 (ab 21:00-7:30) - Sie laeuft mit dem RSS-Mailbox-System (C)1990 by Dundee, ist voll Bretter orientiert und laeuft mit Callback fuer jeden eingetragenen User. Die Box ist Shareware und die Vollversion kostet nur DM 50,- !!! - Bestellt Sie euch...