EINLEITUNG


Wenn  Sie  Neuling  auf  dem Gebiet der Telekommunikation sind, werden Sie
schnell feststellen, daß DIGA sehr einfach zu verstehen und anzuwenden ist.
Für  fortgeschrittene  Anwender  ist  DIGA  ein  Werkzeug, das die Vorteile
bietet, nach denen sie schon lange Ausschau gehalten haben.

Folgende Möglichkeiten bietet Ihnen DIGA:

- Wählen zwischen sechs Protokollarten zum Senden und Empfangen von Files:

- ASCII, - XModem, - XModem mit CRC, - YModem, - CompuServe-B und - KERMIT
 plus unserem eigenen Doubletalk.

- Benutzen von Doubletalk, um mit anderen DIGA-Anwendern zu kommunizieren,
 während gleichzeitig Files gesendet und empfangen werden können.

- Erstellen  und  ausdrucken von "Telefonbüchern".  DIGA kann eine Nummer
 automatisch für Sie wählen.

- Wählen zwischen vier Terminalemulationen wie:

- TTY, - ANSI, - Tektronix 4010/14 und - DEC VT100 oder VT52.

- Benutzen  der  Tektronix  4010/14 Terminalemulation, um Grafikfiles von
  einer  Mainframe-Station oder einem Minicomputer zu empfangen oder an diese
 zu senden.

- Anwenden  des  DIGA  TekToDraw-Programmes,  um Tektronix-Grafikfiles in
  Aegis DrawTM oder DrawPlusTM einzuladen.

- Einsetzen  der  Remote-Funktion,  um  einem Anrufer die Benutzung Ihres
  AMIGA zu ermöglichen.

- Erstellen eigener Scripts für automatische LOG-ON.


KAPITEL 1

STARTVORBEREITUNGEN


Was Sie benötigen, um mit DIGA arbeiten zu können:

DIGA  ist  auf  jedem  AMIGA  mit  mindestens 512 KByte und einem Laufwerk
lauffähig.  KICKSTART- und WORKBENCH-Version 1.2 sind notwendig.

DIGA und Ihr Modem:

DIGA  ist  so  voreingestellt,  daß  es  mit einem Hayes-kompatiblen Modem
arbeitet.   Wenn  Sie  einen  anderen  Modem benutzen, informieren Sie sich
bitte  über  die notwendigen Voreinstellungen in Ihrem Modemhandbuch und im
Kapitel 8 (Bedienung des Modem Set Up Requestor) in dieser Anleitung.

Erstellen einer Sicherheitskopie:

Zu   Ihrer  eigenen  Sicherheit  sollten  Sie  nur  mit  einer  Kopie  der
Original-Programmdiskette arbeiten.

Erstellen einer Sicherheitskopie mit nur einem Laufwerk:

- Wählen    Sie   im   Workbench-Bildschirm   "Duplicate"   aus   der
  Workbench-Menüleiste. Ein Requester  erscheint, der Sie auffordert, die
  Original-(FROM-)Disk in das Laufwerk einzulegen.

- Entnehmen Sie die Workbenchdisk aus dem Laufwerk und legen die DIGAdisk
  ein.

- Klicken  Sie  mit  der linken Maustaste auf CONTINUE.  Evtl.  erscheint
  während des Kopierens ein Requestor, der Sie auffordert, die Ziel-(TO-)
  Disk in das Laufwerk einzulegen.

- Entnehmen   Sie  die  DIGAdisk  und  legen  eine  leere,  doppelseitig
  beschreibbare Diskette ein.

- Klicken  Sie mit der linken Maustaste auf CONTINUE.  Die oben genannten
  Schritten  werden Sie wahrscheinlich mehrmals vornehmen müssen, bis die
  Sicherheitskopie erstellt ist.

Erstellen einer Sicherheitskopie mit zwei Laufwerken:

Der Workbench-Bildschirm muß für die folgenden Schritte auf dem Monitor zu
sehen sein:

- Legen Sie eine leere, doppelseitig beschreibbare Diskette in das externe
Laufwerk ein.

- Klicken  Sie mit der linken Maustaste auf das Workbenchsymbol und legen
  es über das  DF1:-Symbol. Lassen  Sie  die  Maustaste  wieder los.  Ein
  Requestor erscheint, der Sie auffordert, die FROM-Diskette in Laufwerk
  DF0: einzulegen.

- Entnehmen Sie die Workbenchdisk und legen die DIGAdisk ein.

- Klicken  Sie  mit  der linken Maustaste auf CONTINUE.  Installation von
  DIGA auf einer Harddisk

Sie  müssen  sich  im  CLI  befinden,  um  DIGA  auf  einer  Harddisk  zu
installieren.

Installation auf einer Harddisk:

- Legen Sie die DIGAdisk in Laufwerk DF0:  ein.

- Rufen Sie den CLI vom Laufwerk DF0:  auf.  Der 1>-Prompt erscheint.

- Tippen Sie "cd DH0:" und drücken Sie Return.

- Geben Sie nun "Makedir DIGA" ein und drücken Return.

- Nun geben Sie "Copy DF0:  to DH0:DIGA all" ein und drücken Return.  Ihr
  AMIGA  kopiert nun den gesamten Inhalt der DIGAdisk in das DIGAdirectory
  Ihrer Harddisk.

DIGA laden

DIGA starten:

- Wenn  Ihr  AMIGA nach dem Booten die Workbenchdisk anfordert, legen Sie
  bitte die Sicherheitskopie Ihrer DIGAdisk ein. Als erstes erscheint nun
  das Titelbild, danach wird DIGA automatisch geladen.

Arbeiten mit DIGA's Workbench

- Wählen  Sie  "QUIT"  aus  dem  Projekt-Menü.   Der  Workbenchbildschirm
  erscheint.



DIGA Menüleiste

Fast jede Aktion, die von DIGA ausgeführt wird, wurde durch anwählen einer
Menüoption  veranlaßt.  Das Hauptmenüsystem, Status Bar genannt, finden Sie
am   oberen   Bildschirmrand.    Die   Statusleiste   zeigt  Ihnen,  welche
Programmfunktionen  eingeschaltet  sind.   Dies  sind  folgende Funktionen:
Baudrate,  Parity,  Terminaltyp  und  ob  die  Funktion  Capture  ein- oder
ausgeschaltet  ist.   Wenn  Sie  die rechte Maustaste drücken, wechselt die
Statusmenüleiste  und zeigt Ihnen die Hauptfunktionen der Menüleiste.  Wenn
Sie  mit  dem  Mauszeiger  auf eine dieser Funktionen zeigen und die rechte
Maustaste   gedrückt   halten,   erscheinen  in  einem  Pulldown-Menü  die
Auswahlmöglichkeiten dieser Funktion.

Bei  gedrückt  gehaltener  rechter  Maustaste und durch abwärtsbewegen des
Mauszeigers erscheint ein Balken, der durch das Pulldown-Menü bewegt werden
kann.   Wenn  über  einer durch den Balken markierten Menüoption die rechte
Maustaste losgelassen wird, so gilt diese als ausgewählt.  Im weiteren wird
in dieser Anleitung o.  a.  Funktion mit "auswählen einer Option" benannt.

Als  Erweiterung  dieser Menüfunktionen eröffnen einige Menüfunktionen ein
Untermenü.   In  diesem  Fall  erscheint neben der angewählten Funktion ein
weiteres  Pulldownmenü,  das  noch  weitere Auswahlmöglichkeiten offeriert.
Der Mauszeiger muß in diesem Fall in das Untermenü gebracht werden und dort
die  entsprechende Funktion angewählt werden, die gewünscht wird, bevor die
rechte Maustaste losgelassen wird.

Wenn  Sie  einen  Menüpunkt  mit dem Zeichen "..." anwählen, erscheint ein
Requestor  mit  weiteren  Wahlmöglichkeiten,  von denen Sie mindestens eine
wählen  müssen.   Z.   B.:   Wählen  Sie OPEN und danach BUFFER...  aus dem
PROJECT-Menü.   Der  Speicher-Requestor  erscheint.   In ihm sehen Sie eine
Liste  der  Files in dem augenblicklich aktuellen Directory und eine Gruppe
von Buttons zum Wechseln des Directories.  Wenn Sie ein File wählen wollen,
können  Sie  es  mit  der  linken  Maustaste anklicken.  Oder, wenn Sie das
Directory  wechseln  wollen,  so  können  Sie dies ebenfalls mit der linken
Maustaste  tun,  indem Sie auf den entsprechenden Button klicken.  Ab jetzt
wird diese Aktion in der Anleitung als "selektieren" bezeichnet.

DIGA  ist  in  der  Hauptmenüleiste in logische Gruppen unterteilt, als da
wären:

PROJECT

Unter diesem Punkt finden Sie die Hauptkommandos.  Hier können Sie Puffer,
Programmeinstellungen   (Konfiguration)  und  "Telefonbücher"  öffnen  und
speichern.   Sie  können  das Fast-Menü einschalten, so daß Sie die anderen
Menüfunktionen  nicht zu benutzen brauchen.  Ebenso können Sie von hier aus
ein  Script  ausführen  lassen;  Sie  brauchen  sich  dann  um keine andere
Voreinstellung  von  DIGA  zu kümmern.  Weitere Funktionen werden angeboten
zum    Abschalten    spezieller    Programmeinstellungen,   Drucken   einer
DFÜ-"Sitzung",  zur  Kontrolle  des  verfügbaren  Speicherplatzes sowie zum
Beenden des Programmes.

PHONE

Die meisten dieser Funktionen dienen der Kontrolle des Modems.  Sie können
eine  Telefonnummer eingeben, die der Modem dann wählt und, wenn notwendig,
auch  wiederholt  wählt.   Oder  Sie  können  Einträge in das "Telefonbuch"
vornehmen  und  diese  in  DIGA  speichern.   Sie  können  ebenso den Modem
anweisen, die Verbindung zu unterbrechen (hang up).  Wenn Sie einen anderen
Modem  nutzen,  so  können Sie hier die Modemeinstellungen ändern, um Ihren
Modem dem Programm anzupassen.  Es ist auch eine Funktion vorhanden, die es
Ihnen  erlaubt,  Phrasen  (Macros)  zu  speichern,  die automatisch gesandt
werden, wenn Sie eine Taste drücken.

PROTOCOL

Hier  nehmen  Sie  die notwendigen Einstellungen vor, um mit einem anderen
Computer  kommunizieren  zu  können.   Die  möglichen  Einstellungen  sind:
Baudrate,   Parity,   Anzahl  der  Daten-  und  Stopbits,  Handshaking  und
Protokoll.   Die  Funktion Doubletalk wird ebenfalls unter diesem Menüpunkt
ausgewählt.

TRANSFER

Wenn Sie ein Protokoll ausgewählt haben, benötigen Sie diese Kommandos, um
die  Files  zu  bestimmen,  die Sie senden oder empfangen wollen.  Wenn Sie
einen  Filenamen  und  ein Directory festgelegt haben, wartet DIGA solange,
bis  der  andere  Computer  das  gleiche  getan  hat und startet sodann den
Filetransfer.   Unter  diesem  Menüpunkt  erscheint  ebenfalls  ein "change
directory   requestor",   der   Ihnen   das   Auffinden  eines  Directories
erleichtert.

CAPTURE

Diese  Kommandos  geben  Ihnen  die  Möglichkeit,  eine "Sitzung" in einem
Zwischenspeicher  (Puffer) zu sichern.  Dies ist von Vorteil, wenn Sie eine
Kommunikation  mit  dem oder eine Fileliste des anderen Computers speichern
wollen.   Sie  können  hier  auch  die  Puffergröße  ändern.   Sollte  die
Puffergröße  nicht  groß  genug  sein,  so  können  Sie den Puffer, wenn er
während  einer  "Sitzung" gefüllt wird, automatisch mit neuen Informationen
überschreiben.   Die  Kommandos, mit denen Sie den Puffer lesen oder in das
Clipboard übertragen können, finden Sie ebenfalls hier.

DISPLAY

Diese  Funktion erlaubt die Auswahl eines Terminaltyps, den DIGA emuliert,
und  die  Art,  in  welcher  Text  gesendet  oder  empfangen  werden  soll.
Weiterhin  können  Sie  hier wählen (durch ein-/ausschalten) den Cursortyp,
line  wrap,  echo,  bell, flash und die Ausgabe von Kontrollzeichen.  Einen
Requestor  zum  Einstellen des Fonts, der Auflösung und zum Overscannen des
Displays finden Sie hier ebenfalls.

REMOTE

Diese Funktion gibt Ihnen die Möglichkeit zur Eingabe von Kommandos, denen
ein  Anrufer  folgen  muß,  wenn  er  Ihren AMIGA nutzen will.  Mit anderen
Worten,  Sie  können  ein  vereinfachtes BBS (Bulletin Board System) laufen
lassen.


Das Fast Men

Das  Fast  Menu  ist  eine  schnelle  Möglichkeit,  mehrere  Einstellungen
gleichzeitig  zu ändern.  Es ist ein Requestor mit Ein-/Aus-Buttons für die
wichtigsten  Funktionen,  die  in  den einzelnen Optionen des Hauptmenüs zu
finden  sind.   Um  in  das  Fast  Menu  zu  gelangen, wählen Sie bitte die
entsprechende Funktion im PROJEKT-Menü an oder drücken die HELP-Taste.



KAPITEL 2

Grundlagen der Datenfernübertragung

Datenfernübertragung entwickelte sich vor einiger Zeit in aller Stille und
wird  in  der  letzten  Zeit  immer mehr angewandt.  Diese Technologie gibt
Ihnen die Möglichkeit, Ihren Computer über die Telefonleitungen mit anderen
Systemen  zu  verbinden  und  eröffnet  Ihnen eine vollkommen neue Welt der
Anwendung  und Unterhaltung.  Alles, angefangen von Geschäftsinformationen,
elektronischer   Post   und   Spielen   bis   hin   zu  hochspezialisierten
wissenschaftlichen Informationen kann im Übermaß gefunden werden.

Informations-Service

Grundsätzlich  gibt  es  zwei  verschiedene  Arten  des  Computer-Service
(Mailboxen),  die  Sie  nutzen  können:   einige  bieten nur Informationen,
andere  nur  Dienstleistungen  an;  es  gibt  aber  auch solche, die beides
bieten.    Eine   informationsorientierte   Mailbox,   z.    B.   für  die
Landwirtschaft,    könnte    die   neuesten   Preise,   Wetterdaten   und
Regierungsabmachungen    aus    aller    Welt   anbieten,   während   ein
dienstleistungsorientiertes  System  Ihnen  die  Möglichkeit bieten könnte,
Rundschreiben  an hunderte von Leuten zu senden anhand einer Liste, die für
Sie geführt wird.

Einige  Mailboxen können kostenlos genutzt werden, während andere Gebühren
für  die  Benutzung  fordern.   Die  kostenlosen  Boxen  sind  in der Regel
Bulletin  Boards  (BBS),  die von Usergruppen oder überzeugten Enthusiasten
unterhalten    werden.    Diese   BBS   arbeiten   als   Nachrichten-   und
Software-Tauschzentren  und  können  eine ausgezeichnete Informationsquelle
über  Neuigkeiten  für Ihren Computer sein.  Sie sind hervorragend geeignet
für Anfänger, da sie leicht zu bedienen sind und weil sie Sie nicht treiben
in  dem Zeitraum, den es dauert, den Umgang mit der Datenfernübertragung zu
lernen.

Die  Gebühren für kommerzielle Mailboxen setzen sich aus Kombinationen des
Folgenden  zusammen:   Nutzungsgebühr,  Gebühren  für  weite  Entfernungen
(größere  Mailboxen  bieten lokale Nummern für viele Gebiete), Gebühren für
die  Zeit,  die  Sie in der Box verbracht haben (teuerste Zeit von 9 bis 17
Uhr  montags  bis  freitags)  und Gebühren für die Art des Service, den Sie
nutzen  (z.   B.  hat CompuServe ein spezielles BBS für Aktienkurse).  Wenn
Sie  Bedenken  haben, für Informationen zu zahlen, die Sie überall bekommen
können,  bedenken  Sie  bitte  folgdendes:  a) Der Computer kann wesentlich
schneller  nach  einem  Thema  suchen  als  Sie  in  den Magazinen in einer
Bibliothek.   b)  Sie  bekommen die Informationen bereits, bevor sie in der
Presse erscheinen.

Falls  Sie  sich nicht sicher sind, welcher Service für Sie der beste ist,
können   Sie  sich  aus  Broschüren  informieren,  die  von  den  meisten
kommerziellen  Boxen  angeboten  werden.   Wenn  Sie  sich für eine Mailbox
entschieden  und  dort  eingetragen  haben,  erhalten  Sie in der Regel ein
Passwort  sowie  eine  Kontonummer; bei manchen Mailboxen müssen Sie höhere
Gebühren  für  ein  entsprechendes  Passwort  zahlen,  wenn  Sie  weitere,
umfassendere    Informationen   nutzen   wollen.    Sie   erhalten   ebenso
Informationen über die Einstellungen für Ihren Modem und die Kommandos, die
Sie benötigen, um in der Mailbox arbeiten zu können.

Datenübertragung zwischen verschiedenen Computern

In  der  Regel benutzen alle Computer einen Standardcode, um untereinander
zu  kommunizieren,  ASCII  genannt  (American Standard Code for Information
Interchange).   Erhält  ein Computer das Kommando, eine Datei zu senden, so
übersetzt  er  dieses  in ein Binärmuster, damit der andere Computer dieses
Kommando  auch  versteht;  auf diese Weise kann Ihr AMIGA mit z.  B.  einem
Macintosh oder jedem anderen Computer "sprechen".

Ein Binärmuster ist eine Folge von logischen 1en und/oder 0en.  Jeder Code
oder  jedes  Zeichen  (z.  B.  der Buchstabe "A") wird als Byte bezeichnet.
Ein Byte besteht aus 8 Bit.  Ein Bit ist entweder eine logische 1 oder eine
logische  0;  z.   B.   die  0  und  1  Kombination  für den Buchstaben "A"
entspricht:    01000001.    Wenn  der  Computer  auf  dieses  Byte  trifft,
interpretiert  er  es als "A".  Alle Zeichen, die notwendig sind, damit der
Computer  arbeiten kann, setzen sich aus 8 Bits zusammen; allerdings können
die ersten 128 ASCII-Zeichen durch nur 7 Bits dargestellt werden.

Das serielle Format

Daten,  die  von  Ihrem  AMIGA  gesandt  oder  empfangen wurden, wurden in
serieller  Form  übertragen.   Damit  ist  gemeint,  daß  nach dem Codebit,
welches  jedem  Byte (Zeichen) vorangeht, ein Bit nach dem anderen gesendet
wurde;  der  AMIGA  kann  aber  auch  Informationen  in  Form  eines  Bytes
(parallele  Form)  zur gleichen Zeit senden, was aber nur bei Verbindung zu
einem Plotter oder Drucker durchführbar ist.  Der Computer sendet diese 0en
und 1en als Stromimpulse über ein Kabel.  Ihr AMIGA nutzt ein Standardkabel
(Schnittstelle) für die serielle Datenübertragung, bekannt als RS-232.  Sie
können  dieses  Kabel mit einem anderen Computer direkt verbinden, um Daten
auszutauschen,  Sie können es aber auch mit einem Modem verbinden, um Daten
über die Telefonleitung zu übertragen.

Modem

Um einen Computer in die Lage zu versetzen, Daten über eine Telefonleitung
zu   übertragen,   müssen  seine  digitalen  Signale  in  analoge  Signale
umgewandelt  werden.  Hier kommt der Modem zum Einsatz.  Der Modem empfängt
die  digitalen  Signale des Computers und wandelt sie in akustische Signale
um.   Der  empfangende  Computer  wandelt die akustischen Signale wieder in
digitale    Signale    um.    DIGA's   Grundeinstellung   ist   auf   einen
Hayes-kompatiblen  Modem  abgestimmt.   Wenn Ihr Modem abweichend von einem
Hayes  arbeitet,  nutzen  Sie  bitte  DIGA's  Modem  Setup-Kommando für die
entsprechenden Einstellungen.

Duplex

Zur  effektiven Nutzung muß ein Modem zur Zwei-Wege-Kommunikation geeignet
sein.   Diese  wird  als Duplex-Kommunikation bezeichnet.  Ein Fernseher z.
B.   ist  nur  ein-weg-kommunikationsfähig,  was  als Simplex-Kommunikation
bezeichnet  wird.   Es  gibt zwei Formen des Duplex-Betriebes:  Halb-Duplex
und  Voll-Duplex.  Halb-Duplex entspricht Zwei-Wege-Übertragung, allerdings
nur ein Weg zur gleichen Zeit.  Dies ist ähnlich dem CB-Funk, bei dem jeder
Sender  das  Ende  der  Übertragung  anzeigen  muß, bevor die andere Partei
senden  kann.   Voll-Duplex  ist  echte  Zwei-Wege-Kommunikation.   Signale
können  gleichzeitig  in beiden Richtungen gesandt werden.  Voll-Duplex ist
der  Standard  geworden,  so  daß  Sie  keine  Bedenken bei der Wahl dieser
Betriebsart haben müssen.

DFÜ-Programme  benutzen  oft  die  Bezeichnungen Halb- und Voll-Duplex, um
anzuzeigen,  ob  die  gesandte Information direkt angezeigt oder ob sie von
dem empfangenden Computer zurückgesandt wird.  Damit ist gemeint, daß, wenn
Sie Daten über Ihre Tastatur eingeben, diese über die Kommunikationsleitung
und  dann  zurück  auf  Ihren Monitor gesandt werden (Voll-Duplex), oder da
Sie  nur  auf dem Empfängermonitor gesehen werden können (Halb-Duplex).  In
DIGA   wird   dies   mit  ECHO  On/Off  bezeichnet.   Das  Vorhanden-  oder
Nichtvorhandensein einer direkten Wiedergabe der gesandten Daten hat nichts
zu tun mit dem Kommunikationsmodus der Datenverbindung.

Wenn  eine  einfache Telefonleitung für die Datenübertragung genutzt wird,
so  mu  es  für  Ihren  Computer  eine  Möglichkeit geben zu unterscheiden,
welches  Signal  von  welchem  Computer kommt.  Um dieses zu gewährleisten,
werden   zwei   verschiedene  Erkennungszeichen  benutzt.   Das  eine  wird
"origination  signal",  das andere "answering signal" genannt.  Damit zweit
Modems  untereinander  arbeiten  können, muß eines auf "answer", das andere
auf "originate" eingestellt werden; welches, das ist egal.  Der Hayes-Modem
kann  automatisch  den  eingestellten  Modus des anderen Modem erkennen und
stellt sich von alleine auf den gegensätzlichen Modus ein.

Protokoll

Protokoll  ist  eine  Bezeichnung für die Einstellungen, die Sie vornehmen
müssen,  um  asynchrone Datenübertragung durchführen zu können (Computer an
Computer,   ein   Zeichen   zur   gleichen   Zeit).   Damit  zwei  Computer
untereinander kommunizieren können, müssen sie dasselbe Protokoll benutzen.
Es  gibt  vier  grundsätzliche  Protokollanforderungen:   baud  rate,  word
length,  parity  und  number  of  start  or  stop  bits.   Es ist unbedingt
notwendig  herauszufinden,  welches  Protokoll  der Computer nutzt, den Sie
anrufen  wollen.   Wenn  die  Einstellungen  auf  Ihrem  Computer nicht die
gleichen  sind,  passiert  entweder  überhaupt nichts oder die übertragenen
Daten  werden verstümmelt, wenn Sie eine Verbindung herzustellen versuchen.
Bei  DIGA  haben  Sie die Möglichkeit, word length und parity zu verändern,
während Sie mit einem anderen Computer verbunden sind.

Baud Rate

Baud Rate bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der ein Modem Daten über die
Telefonleitung  sendet.   Seit  kürzerer Zeit wird Baud Rate auch bps (bits
per  second) genannt.  Eine übliche Baud Rate ist 300 bps.  Da ein Byte aus
8  Bit  besteht,  werden  bei  dieser  Baud  Rate  über  30 Zeichen/Sekunde
übertragen.   Einen  Schritt höher in der Geschwindigkeit ist üblicherweise
1200  bps.   Dies ist eine vorzuziehende Baud Rate bei der Datenübertragung
über  größere  Distanzen;  manche  kommerzielle  Mailboxen verlangen höhere
Gebühren  für die Nutzung dieser Baud Rate.  2400 bps wird immer populärer;
DIGA  bietet  Baud  Rates bis zu 19200 bps und MIDI (die Baud Rate, mit der
MIDI-fähige Instrumente untereinander kommunizieren).

Parity

Parity  (Parität)  überprüft  die Richtigkeit der übertragenen Daten.  Sie
können  Parity  auf even (gerade), odd (ungerade) oder none (keine Parität)
einstellen.   Mark  (1)  and  Space  (0)  Parity kann ebenfalls eingestellt
werden.   None schließt eine Paritätsprüfung aus, während odd oder even die
Art  der  Fehlerprüfung  festlegen.  Wenn gerade (even) Parität eingestellt
ist,  zählt der Computer die Anzahl der logischen 1en in einem Byte, sobald
dieses  übertragen  werden  soll.   Ist das Ergebnis eine gerade Anzahl von
1en,  so  wird  das Paritätsbit, das achte Bit in einem Byte) auf logisch 0
gesetzt.  Ist hingegen die Anzahl der 1en ungerade, so wird das Paritätsbit
auf  logisch  1 gesetzt.  Dadurch wird die gesamte Anzahl der logischen 1en
in  einem  Byte gerade.  Der empfangende Computer zählt die 1en in dem Byte
(einschließlich  des  Paritätsbits).  Ist das Ergebnis eine gerade Zahl, so
wird  unterstellt,  daß  kein Übertragungsfehler vorliegt.  Wird ein Fehler
festgestellt,  so  werden  die  Daten  noch  einmal  gesendet.  Das gleiche
Prinzip gilt für die Prüfung auf ungerade (odd) Parität.

Word Length

Word  length  (Wortlänge)  beschreibt  die  Anzahl  der  Bits, die benutzt
werden, um ein Zeichen darzustellen.  Ein Wort ist generell entweder sieben
oder  acht  Bits  lang.   Die meisten Systeme benutzen eine Wortlänge von 8
Bits, so daß kein Platz mehr für ein Paritätsbit bleibt.

Start und Stop Bits

Wenn  eine  Datenübertragungsleitung untätig (keine Datenübertragung) ist,
belegt  der  sendende  Computer  die Leitung fortwährend mit logischen 1en.
Dieses  Vorgehen  wird  "marking"  genannt.   Wenn  der Computer bereit zum
Senden  eines  Zeichen  ist,  so  sendet  er  anstatt  der logischen 1 eine
logische  0,  "space" genannt.  Dieses Initialisierungszeichen (space) wird
auch "start bit" genannt.  Dadurch weiß der empfangende Computer, daß jetzt
Daten  gesendet  werden.  Die Bits, die das Zeichen darstellen, werden dann
eines  nach dem anderen über die Datenleitung gesandt (ein Paritätsbit kann
hinzugefügt  werden).   Danach  wird  der  sendende Computer ein "stop bit"
übertragen,  um  das  Ende des Zeichens anzuzeigen.  Ursprünglich variierte
die  Anzahl der Stopbits zwischen 1, 1.5 oder 2, aber die meisten Mailboxen
verwenden  heute  1  Stopbit.  Wie das Startbit sind das/die Stopbit(s) 0en
(spaces).   Wenn  alle  Daten gesendet wurden, kehrt der Computer wieder in
den "marking"-Modus zurück.

XOn/XOff

Oft  ist  der  Datenfluß  zwischen  zwei Computern schneller als diese die
Möglichkeit   haben,   darauf   zu   reagieren.   Um  diese  Situation  zu
kontrollieren,  wird  eine  Methode  angewandt,  die xOn/xOff (handshaking)
genannt  wird.   Wenn  Sie  z.   B.   Daten  mit einer sehr hohen Baud Rate
empfangen,  kann  es  vorkommen,  da der Text für DIGA zu schnell empfangen
wird,  so daß es damit nicht mehr fertig wird.  "Handshaking" ermöglicht es
DIGA,  ein  Signal  an  den  anderen Computer zu senden, die Übertragung zu
stoppen,  bis  der  bereits gesendete Text verarbeitet werden konnte.  Wenn
das  geschehen ist, sendet DIGA an den anderen Computer ein Signal, mit der
Datenübertragung fortzufahren.


KAPITEL 3

HERSTELLEN EINER TELEFONVERBINDUNG

Wenn  DIGA  gestartet und Ihr Modem angeschlossen ist, ist es leicht, eine
Telefonverbindung  herzustellen.   Mit  DIGA  kann  auf  zwei Arten gewählt
werden:   direkt  oder  über  eine Nummer, die im "Telefonbuch" gespeichert
ist.   Wenn  Sie  direkt  wählen,  nehmen  Sie bitte zuerst die notwendigen
Einstellungen vor.

Wahl der Einstellungen

Es  gibt  zwei  Einstellungen,  die  Sie  festlegen müssen, bevor Sie eine
Verbindung  herstellen:   die  Baud  rate  und Parity.  Beide Einstellungen
finden  Sie  unter  dem  Protocol  Menü;  sie  können auch geändert werden,
während   die   Verbindung   besteht.   Eine  typische  Einstellung  wäre
8-Bit-Wortlänge   ohne   Parität   mit   einem  Stopbit  (kurz:   8-N-1).
CompuServeTM z.  B.  verwendet diese Einstellung.

Einstellen des Protokolls für CompuServe:

- Wählen  Sie  Baud  aus dem Protocolmenü.  In dem erscheinenden Untermen
  sehen Sie die zur Verfügung stehenden Geschwindigkeiten. Wählen Sie die
  Geschwindigkeit, die Sie benutzen wollen.

- Wählen Sie Parity aus dem Protocolmenü.  Ein Untermenü wird geöffnet.

- Bewegen Sie den Cursor über 8N1 (8-bit-Wort, keine Parität, 1 Stopbit).
  Ein Haken zeigt Ihnen, daß diese Einstellung ausgewählt ist.

Nun können Sie die Rufnummer wählen.

Wählen

direkt wählen:

- Wählen Sie Dial aus dem Phonemenü.  Ein Requestor erscheint

- Geben  Sie die Rufnummer der Mailbox, die Sie ansprechen wollen, in die
  Editierzeile ein.Sie können Klammern und Bindestriche verwenden, wenn Sie
  wollen.

- Drücken Sie entweder RETURN oder klicken OK an.  Der Modem wählt für Sie
  die Rufnummer.

In den Puffer speichern

Wenn  Sie  die  Verbindung  zu  CompuServe  hergestellt  haben,  mögen Sie
überwältigt  sein von all den zur Verfügung stehenden Menüs.  Für den Fall,
daß  Sie  für die Zeit der Verbindung zur Kasse gebeten werden, ist es eine
gute  Idee,  alles,  was  auf  Ihrem Monitor erscheint, in DIGA's Puffer zu
speichern,  die  Verbindung  zu  unterbrechen und sich den Pufferinhalt "zu
Gemüte" zu führen, bevor Sie die Verbindung erneut herstellen.

Monitorinhalt in den Puffer speichern

- Wählen Sie On aus dem Capturemenü.  Ein Haken zeigt Ihnen an, daß diese
  Option ausgewählt ist und in der Statusleiste steht jetzt Capture:  On

Verbindung unterbrechen

Nachdem  Sie  sich  durch CompuServe's Menüs durchgearbeitet haben, können
Sie die Verbindung unterbrechen.

unterbrechen

- Unterbrechen  Sie  die Verbindung mit CompuServ, indem Sie entweder Off
  oder Bye nach einem der Prompts eingeben. Es besteht die Möglichkeit, da
  Sie zum Hauptmenü zurückgeführt werden, führen Sie trotzdem den nächsten
  Schritt aus.

- Wählen  Sie  Hang  Up  aus  dem Phonemenü.  Wenn Sie weder Off noch Bye
  eingegeben haben, so dauert es  weitere  10  Minuten,  bis  CompuServe
  feststellt, daß Sie die Verbindung unterbrochen haben und Sie werden auch
  für diese nicht genutzte Zeit zur Kasse gebeten.

Puffer ansehen

Jetzt können Sie sich in Ruhe den Puffer ansehen.

- Wählen  Sie  Buffer  und  dann View aus dem Capturemenü.  Das View Text
  Buffer - Fenster erscheint auf dem Monitor.Benutzen Sie die Scroll-Pfeile
  bzw.  -Balken, um sich den Text anzusehen.
 

KAPITEL 4

DAS TELEFONBUCH

DIGA  hat  ein Directory für Telefonnummern und Adressen, mit dessen Hilfe
Sie Telefonnummern automatisch wählen lassen können.  Um das Telefonbuch zu
sehen,  wählen  Sie  Phone Book aus dem Phonemenü.  Der Phonebook-Requestor
erscheint auf dem Monitor mit dem ersten Eintrag in dem Telefonbuch.

Wenn  Sie  mit  einem  anderen  System  verbunden  sind und Sie sehen eine
Rufnummer,  die  Sie  in Ihrem Telefonverzeichnis festhalten wollen, wählen
Sie  Phone  Book, und DIGA wird Sie die Nummer in Ihr Telefonbuch eintragen
lassen, während Sie mit dem anderen System noch verbunden sind.

Suchen im Telefonbuch:

- Wählen  Sie  einen Buchstaben, um den ersten Eintrag zu finden, der mit
  diesem Buchstaben beginnt.

- Benutzen  Sie  die Cursor-Hoch-Taste, um einen Buchstaben nach vorne zu
  blättern und die Cursor-Runter-Taste, um einen Buchstaben zurückzu-
  blättern.

- Benutzen  Sie die horizontalen Scrollpfeile, um einen Eintrag vor- oder
  zurückzublättern.

- Wählen  Sie  den  Scrollbalken,  um  schnell  durch  das Telefonbuch zu
  blättern.

MODEM:   Benutzen  Sie  die  Pfeile, um die Baud rate einzustellen; danach
wählen  Sie  MODEM.   Das  Telefonbuch wählt diese Baud rate, wenn Sie DIAL
anklicken.

VOICE:   Die  Auswahl  dieses Punktes ermöglicht es Ihnen, das Telefonbuch
zum  automatischen  Wählen  zu  nutzen, wenn Sie ein Telefon an Ihren Modem
angeschlossen haben.

CLEAR:   Wählen  Sie  diesen Punkt, wenn Sie einen neuen Eintrag vornehmen
wollen.   Der  augenblickliche  Eintrag wird vom Bildschirm gelöscht.  Dann
klicken Sie in die gewünschten Felder, um Ihre Einträge vorzunehmen.

ADD:  Fügt einen neuen Eintrag Ihrem Telefonbuch hinzu.

SAVE:  Speichert Änderungen zu einem existierenden Eintrag.

DIAL:   Wählt  die  eingetragene Telefonnummer.  Stellen Sie bitte sicher,
daß die Einstellungen für ihren Modem korrekt sind.

DELETE:  Löscht den aktuellen Eintrag aus dem Telefonbuch.

PRINT:  Druckt den aktuellen Eintrag.

PRINT ALL:  Druckt das aktuelle Telefonverzeichnis.

CONFIG:  Wählen Sie Config.  Der Configuration Storage Requestor erscheint
auf dem Monitor.  Wählen Sie eine Konfiguration und jene Einstellungen, die
benutzt werden sollen, wenn Sie DIAL anklicken.

SCRIPT:   Wählen  Sie  Script.  Der Script Storage Requester erscheint auf
dem  Monitor.   Wählen  Sie ein Script aus und DIGA wird es ausführen, wenn
eine Verbindung nach dem Wählen der eingetragenen Nummer zustande kommt.

Sie  können  mehrere  Telefonbücher  benutzen.   Um  ein neues Telefonbuch
anzulegen,  wählen  Sie  Open  und  dann Phonebook...  aus dem Projectmenü.
Geben Sie einen neuen Namen in das File-Editierfeld ein und klicken auf OK.
Dieses  leere  Telefonbuch  wird  angezeigt,  wenn  Sie  Phone Book aus dem
Phonemenü auswählen.



KAPITEL 5

Der Puffer

Der Puffer ist ein Speicherbereich, in dem Text zwischengespeichert werden
kann,  um ihn entweder später anzusehen oder ihn in eine Datei auf Diskette
zu  speichern.   Sie  können  die  Speichergröße  selber festlegen, die der
Puffer nutzen soll.  Sie können den Puffer jederzeit ein- oder ausschalten.
DIGA's  Puffer  bietet  einen Loop mode, in dem das Schreiben in den Puffer
nicht  gestopt wird, wenn dieser voll ist; in diesem Modus werden die alten
Informationen durch die neuen überschrieben.

Puffergröße

Der  Speicherplatz, der durch den Puffer genutzt werden kann, wird mit dem
Sizekommando   eingestellt.    Die   Puffergröße  ist  in  Doppelschritten
einstellbar  von  4  KByte  bis  512  KByte.  Sie kann aber nicht verändert
werden, wenn der Puffer Daten enthält.

Einstellen der Puffergröße:

- Wählen  Sie Buffer aus dem Capturemenü.  Aus dem erscheinenden Untermen
  wählen Sie Size. Der Select Buffer Size Requestor erscheint.

- Benutzen Sie die Pfeile, um die Puffergröße einzustellen.

- Klicken  Sie  auf OK, wenn die gewählte Einstellung in Ordnung ist oder
  auf  Cancel, wenn Sie die Box  ohne Änderung der Puffergröße verlassen
  wollen.

On/Off:

Um den Puffer ein- oder auszuschalten,

- wählen  Sie  entweder On oder Off aus dem Capturemenü.  Ein Haken zeigt
  Ihnen den aktiven Modus.

Wenn    nur   Capture   On   gewählt   ist,   stopt   der   Puffer   die
Informationsaufnahme, sobald er voll ist und signalisiert Ihnen dieses.

Loop:

Im  Loopmodus  (überschreiben)  wird  die  älteste Information, sobald der
Puffer  voll  ist,  über den Anfang hinausgeschoben, um am Ende des Puffers
Platz  für  die  neuen  Informationen  zu  schaffen;  dieses  wird  solange
durchgeführt,  wie  Capture  On eingeschaltet ist.  Die Wahl von Loop wählt
automatisch Capture On.

Um alte Informationen kontinuierlich durch die neuen zu überschreiben,

- wählen Sie Loop aus dem Capturemenü.

View:

Der  Pufferinhalt  kann  jederzeit  angesehen  werden, ohne dadurch andere
Aktionen  des Programmes zu beeinflussen.  View öffnet ein Fenster, das den
Inhalt  des  Puffers  anzeigt und in dem der Text mit dem Rollbalken bewegt
werden  kann.   Durch  Anklicken des Schließgadgets oben links verschwindet
nur das Fenster vom Bildschirm, der Pufferinhalt wird davon nicht berührt.

Um sich den Pufferinhalt anzusehen,

- wählen  Sie  Buffer  und  dann View aus dem Capturemenü.  Das View Text
  Buffer Fenster erscheint auf dem Monitor.

Print:

Der  Pufferinhalt  kann  auch  ausgedruckt  werden.   Diese Print-Funktion
arbeitet  anders  als  das  Print  Session-Kommando.   Nur  der  Inhalt des
aktuellen    Puffers    wird    ausgedruckt.    DIGA   benutzt   dazu   die
Druckereinstellungen, wie sie in Preferences vorgenommen wurden.

Um den Pufferinhalt auszudrucken,

- wählen Sie Print und dann Buffer aus dem Projectmenü.

Save und Open:

Der Pufferinhalt kann für spätere Verwendung auch auf Diskette gespeichert
werden.  Dabei wird eine Standardtext(ASCII)datei angelegt.  Jede Textdatei
kann  in  den  Puffer  eingelesen  werden,  um  sich  diese  anzusehen oder
auszudrucken.

Um den Pufferinhalt auf Diskette zu speichern,

- wählen Sie Save und dann Buffer aus dem Projectmenü.

Um eine Textdatei von Diskette in den Puffer zu laden,

- wählen Sie Load und dann Buffer aus dem Projectmenü.

Clear:

Das Clearkommando löscht den Pufferinhalt aus dem Speicher.

Um den Puffer zu löschen,

- wählen Sie Buffer und dann Clear aus dem Capturemenü.

To und From Clipboard:

Diga   nutzt   auch   das   Clipboard-Device  des  AMIGA.   Dies  ist  ein
Speicherbereich,  in  dem  Informationen zwischengespeichert werden können.
Sie  können  Daten  zwischen  DIGA  und anderen Programmen (z.  B.  AMIGA's
Notepad),  die  ebenfalls  das  Clipboard-Device nutzen, austauschen.  Eine
andere  Möglichkeit  ist, eine Pufferdatei an eine andere anzuhängen.  DIGA
unterstützt  sowohl  TxEDTM-Text-  als  auch  IFF-Text-Übertragung zwischen
Puffer und Clipboard-Device.

TxED:

Das TxED-Format ist zur Datenübertragung zwischen DIGA und TxED gedacht.

Wollen Sie den Pufferinhalt an das Clipboard-Device übertragen, um ihn mit
TxED weiterzubearbeiten,

- wählen  Sie  Buff  to  Clip  (TxED)  aus  dem  Clipboarduntermenü  des
  Capturemenüs.

IFF:

Das  IFF-Format  überträgt Text zwischen DIGA und dem Clipboard-Device des
AMIGA.

Wenn  Sie  den  Pufferinhalt in das Clipboard-Device übertragen wollen, um
ihn mit Programmen wie z.  B.  AMIGA's Notepad weiterzubearbeiten,

- wählen  Sie  Buff  to  Clip  (IFF)  aus  dem  Clipboarduntermenü  des
  Capturemenüs.

- Beenden  Sie  DIGA  und  laden  Sie  das Programm, mit dem Sie den Text
  weiterbearbeiten wollen.

Um  den Inhalt des Clipboard-Device von einem Programm wie z.  B.  Notepad
in den Puffer von DIGA zu laden, verfahren Sie wie folgt:

- Kopieren Sie die gewünschten Daten in das Clipboard-Device.

- Beenden  Sie das Programm, wenn Sie nicht genügend Speicherplatz haben,
  um DIGA und Ihr anderes Programm gleichzeitig laufen zu lassen. Sollten
  Sie jedoch ausreichend Speicherplatz zur Verfügung haben, so können Sie 
  mit beiden Programmen zugleich arbeiten und zwischen den entsprechenden
  Fenstern wechseln, so oft nötig.

- Laden Sie DIGA.

- Wählen  Sie  Clip  to  Buff  (IFF)  aus  dem  Clipboarduntermenü  des
  Capturemenüs.


KAPITEL 6

Dateiübertragungen

DIGA  hat  sieben  verschiedene Dateiübertragungsprotokolle einschließlich
eines  speziellen  Doubletalk-Modus.   Sie können ebenfalls zwischen Binär-
und  Textmodus  wählen  sowie die Baudrate, Parität und den Handshake-Modus
einstellen.

Protokolle

Baud:

Baud  ist die Geschwindigkeit, mit der Informationen von Ihrem Computer an
den  Computer,  mit dem Sie verbunden sind, übertragen werden.  DIGA bietet
sieben  verschiedene  Baudraten  von 300 bps bis MIDI.  Die MIDIeinstellung
wird  optimal  bei  der Datenübertragung zwischen zwei Systemen, die direkt
miteinander  verbunden  sind,  genutzt.  MIDI operiert mit 31250 bps, somit
ist es extrem schnell für dieses Art der Datenübermittlung.

Ihr  Modem  kann  jede  dieser  Geschwindigkeiten  nutzen  bis  zu  seiner
Obergrenze  der  Übertragungsgeschwindigkeit.   Z.   B.   können  mit einem
2400-Baud-Modem  die  Geschwindigkeiten  300  bps,  1200  bps  und 2400 bps
genutzt werden.

Um die Baudrate einzustellen,

- wählen  Sie  Baud  und  dann  die  gewünschte  Geschwindigkeit  aus dem
  Protocolmenü. Ein Haken kennzeichnet die eingestellte Geschwindigkeit.

Parity:

Parity  (Parität)  ist eine Art Codiersystem, das angewandt wird, um evtl.
Fehler  während  der  Datenübertragung  zu ermitteln.  Es gibt verschiedene
Arten, aber ungerade (odd(O)), gerade (even(E)) und keine Parität (none(N))
werden  am  häufigsten genutzt.  DIGA unterstützt auch die selten genutzten
Systeme mark (M) und space (S).

Bei  DIGA  stellen Sie gleichzeitig mit der Parität auch die Wortlänge und
die  Anzahl der Stopbits ein.  Die erste Einstellung in dem Menü, 8N1, wird
gelesen:   8-Bit-Wort,  keine Parität, 1 Stopbit (diese Einstellung sollten
Sie  wählen,  wenn  Sie sich nicht sicher sind, mit welcher Einstellung das
andere  System  arbeitet,  da  sie  die am häufigsten verwendete ist).  Die
nächste  Einstellung  in  dem Menü, 8M1, wird gelesen:  8-Bit-Wort, mark, 1
Stopbit.

Um die Parität einzustellen,

- wählen  Sie  Parity  und  dann  die  gewünschte  Kombination  aus  dem
  Protocolmenü.  Die aktuelle  Einstellung  wird  durch  einen  Haken
  gekennzeichnet.

Handshake:

Handshaking ist eine Art Schutzmaßnahme, um einem Datenverlust während der
Übertragung  vorzubeugen,  der  dadurch  entstehen  könnte,  daß  die Daten
schneller  gesendet  werden  als  sie vom Empfänger verarbeitet/aufgenommen
werden  können.   Diese  Methode ist bekannt als xOn/xOff oder handshaking.
Normalerweise sollten Sie diese Einstellung in zwei Fällen wählen:  um DIGA
die  Chance  zu geben, mit der schnellen Datenübertragung fertig zu werden,
wenn Sie eine hohe Baudrate gewählt haben und um dem Puffer die Möglichkeit
zu  geben,  seine  Daten  auf Diskette zu schreiben, wenn Sie sich im ASCII
RECEIVE  Modus  befinden.   DIGA  wendet  handshaking  auch bei den anderen
Datenübertragungsmodi  (z.   B.   Xmodem)  an,  aber  es  wird  automatisch
eingeschaltet, wenn Sie einen Directory- oder Filenamen auswählen.

DIGA stellt ebenfalls einen 7-wire- und 7-wire X-Modus (der das xOn/xOff -
Protokoll      benutzt)      zur      Verfügung,      der      für
Hochgeschwindigkeits-Datenübertragungen  zwischen direkt verbundenen AMIGAs
genutzt  werden kann.  Folgende Pinbelegung gilt für 7-Draht-Kabel, die die
RS-232-C  Schnittstelle unterstützen:  Pin 1 an Pin 8 und Pin 20, Pin 2 und
Pin 3 gekreuzt.

Um das handshake-Protokoll einzustellen,

- wählen Sie Handshake aus dem Protocolmenü.

- Aus  dem  Untermenü  wählen  Sie  die  gewünschten  Einstellungen.  Die
  aktuelle Einstellung wird durch einen Haken gekennzeichnet.

Mode:

Computer  kommunizieren  untereinander  in der Regel im Text- (oder ASCII)
format.   Es gibt 256 mögliche Zeichen, die mit Hilfe des ASCII dargestellt
werden  können.   Die  128  Zeichen  beinhalten  Groß- und Kleinbuchstaben,
Ziffern  und  32  nichtdruckbare  Kontrollcodes (carriage return, line feed
etc.).  Diese Zeichen können durch eine 7-Bit-Binärzahl dargestellt werden.
Um die restlichen 128 Zeichen darzustellen, werden 8 Bits benötigt.

In  den  meisten Fällen (Text) werden nur die ersten 128 Zeichen benötigt,
aber  Programmfiles,  formatierte  Textprogrammfiles und Grafikfiles nutzen
auch  die restlichen 128 Zeichen.  Um eine Datei diesen Typs zu übertragen,
müssen Sie den Binary-Übertragungsmodus auswählen.

Um einen dieser Modi einzustellen,

- wählen Sie Mode aus dem Protocolmenü.

- Aus dem Untermenü wählen Sie Text oder Binary.


Datenübertragungsprotokolle

Senden  und  Empfangen  von  Dateien  (uploading  und downloading) wird am
sichersten  mit  Hilfe  eines  Übertragungsprotokolls  durchgeführt.   DIGA
stellt dazu die am häufigsten genutzten Protokolle zur Verfügung.

XModem:

Ward  Christiansen's  XModem-Protokoll  ist  das  am häufigsten verwendete
System  auf  Mikrocomputern.   Die  meisten  DFÜ-Programme unterstützen es.
Dateien werden in Blöcken von 128 Bytes übertragen, wobei Blöcke wiederholt
gesendet  werden,  wenn  bei der Übertragung ein Fehler festgestellt wurde.
Diese   Version   von   XModem   streicht   auch  automatisch  Füll-  oder
Kontrollzeichen    vom    Ende    einer    Datei.    XModem   unterstützt
Stapelverarbeitung, wenn beide Computer mit DIGA arbeiten.

XModem CRC On/Off:

CRC  ist  eine Erweiterung des originalen XModem-Protokolls.  Es verwendet
ein  Fehlererkennungsschema,  das  Cyclic Redundancy Checking genannt wird.
Dadurch  hat dieses Protokoll eine kleinere Fehlerquote als XModem.  Einige
Systeme   unterstützen   dieses   System   genausogut   wie   das  normale
XModem-Protokoll.

YModem:

YModem  ist  ähnlich  dem  XModem-System  mit der Ausnahme, daß es größere
Datenblöcke  überträgt.   Daten  werden  in  1-KByte-Blöcken  an Stelle der
normalen  128-Byte-Blöcken übertragen.  DIGA arbeitet mit einer erweiterten
Version  von  YModem,  die  bei  großer  Fehlerzahl veranläßt, daß nur noch
Datenblöcke  von  128  Byte  übertragen  werden.   YModem kann ebenfalls in
Stapelverarbeitung und mit CRC betrieben werden.

CompuServe-B:

Dies  ist  CompuServe's populärer Datenübertragungsmodus.  Er sendet Daten
in  512-Byte-Blöcken.   Die  Datenübertragung wird dadurch beschleunigt, da
dieses System nur ein Viertel der üblichen Empfangsbestätigungen verwendet.
Wenn  beide  Computer  unter  diesem  System  laufen, so können Sie von dem
anderen  Computer  eine  Datei  anfordern  und  bekommen  diese automatisch
übertragen, ohne daß auf der anderen Seite jemand dazu einen Handschlag tun
muß.

Kermit:

Kermit   ist   ein   beliebtes   Protokoll,  das  in  der  Mainframe-  und
UNIX-Umgebung verwendet wird.  Diese Version unterstützt den Server-Modus.

ASCII:

Dies  ist  ein  Standard-Textdateien-Übertragungsprotokoll ohne irgendeine
besondere  Fehlerprüfung.   Es  nutzt  die  xOn/xOff-Überlaufkontrolle  der
aktuellen  Puffergröße.   Es  schaltet den Puffer automatisch ein und füllt
ihn  mit  Text.   Wenn  der  Puffer voll ist, sendet es ein xOff-Signal und
schreibt den Pufferinhalt auf die Diskette.  Dann wird der Puffer gelöscht,
ein xOn-Signal gesendet, und das Gleiche beginnt von vorne.

Um ein Dateiübertragungsprotokoll festzulegen,

- wählen Sie das gewünschte System aus dem Protocolmenü.  Ein Haken zeigt
  Ihnen das ausgewählte Protokoll.


Der Speicher-Requestor

DIGA    verwendet    einen    Standard-Speicher-Requestor    für    alle
Dateioperationen.  Laden, Speichern und Directorywechsel für Konfiguration,
Puffer,  Terminals,  Scripts  und  Dateien, alles geschieht auf die gleiche
Weise.

Der  Requestor  hat  oben eine Drawer- oder Directory-Editierzeile, in der
das   aktive   Directory   angezeigt   wird.    Darunter   sehen   Sie  das
Inhaltsverzeichnis  des  aktiven  Directories,  in  dem  Sie mit den beiden
Pfeilen  auf  der rechten Seite oder dem Scrollbalken blättern können.  Sie
können  das  aktuelle  Directory  ändern, indem Sie den Namen direkt in die
Editierzeile eintippen oder in der Liste darunter anklicken.

Unter  der  Dateiliste  ist  eine Editierzeile für den Dateinamen, den Sie
laden  oder speichern wollen.  Wenn Sie ein Directory gewechselt haben, ist
nur die Drawer-Editierzeile aktiv.

Unter  der  File-Editierzeile  finden  Sie  vier Knöpfe, mit denen Sie das
aktuelle Laufwerk ändern können.  Klicken Sie auf einen dieser Knöpfe, wird
die Laufwerksbezeichnung in die Drawer-Editierzeile übernommen.

Die  letzten beiden Knöpfe dienen dem Verlassen des Requestors.  Verlassen
des  Requestors  über  Cancel  schließt  den Requestor, ohne daß irgendeine
Aktion durchgeführt wird.  Wenn Sie den Requestor über OK verlassen, werden
die eingestellten Änderungen vorgenommen.


Dateien senden

Senden  (uploading)  von  Dateien  erfordert,  daß beide Computer dasselbe
Übertragungsprotokoll benutzen (XModem, YModem usw.).

In den meisten Fällen werden Sie zum Senden einer Datei die Option nutzen,
die auf dem empfangenden System zur Verfügung steht.  Alternativ können Sie
auch  mit dem Operator auf der anderen Seite ein Protokoll vereinbaren, das
benutzt  werden  soll.   In beiden Fällen wird der andere Computer in einer
Art Wartestatus sein, solange, bis Sie mit der Datenübertragung beginnen.

Um eine Datei zu senden,

- wählen Sie das erforderliche Protokoll aus dem Protocolmenü.

- Wählen  Sie  Send  File...   aus  dem  Transfermenü.   Der Send Storage
  Requestor erscheint auf dem Bildschirm.

- Wählen  Sie  die  Dateien,  die  Sie  senden wollen.  Ein Stern vor den
  Dateinamen zeigt die ausgewählten Dateien an.Falls das Protokoll,das Sie
  benutzen, die  Möglichkeit, mehrere Dateien  hintereinander  zu  senden,
  bietet, wählen Sie weitere Dateien aus.Um Ihre Wahl rückgängig zu machen,
  klicken Sie einfach noch einmal auf den Dateinamen.Dateien, die mit einem
  Stern  gekennzeichnet sind,stehen in einer Warteschlange zur Übertragung.
  Zwischen dem OK und dem Cancel-Knopf wird Ihnen die Anzahl der ausge-
  wählten Dateien angezeigt.

- Wählen  Sie OK, um die Dateienwahl zu bestätigen und die Übertragung zu
  beginnen.

Achtung:   Wenn Sie eine Datei mit ASCII-Protokoll senden, wird der Inhalt
des Puffers gesendet, wenn Sie keine Datei ausgewählt haben.

Dateien empfangen

Der  Empfang  einer  Datei  ist  ähnlich  dem  Senden  von  Dateien.   Ein
beliebiges    Protokoll    wird    eingestellt,    Sie    wählen    einen
Datei-/Direcotrynamen  für die zu empfangende Datei und warten dann auf die
Übertragung.

Alle  Protokolle  außer  ASCII  nutzen  einen  Requestor, um den aktuellen
Status  der Übertragung anzuzeigen.  ASCII schaltet Capture On und schreibt
die  empfangenen  Daten  in  den  Puffer, bevor diese an das gewählte Gerät
ausgegeben  werden.   Um  den Datenempfang in ASCII abzubrechen, wählen Sie
Off aus dem Capturemenü.  Die anderen Protokolle haben einen Abort-Knopf in
ihrem Requestor.

Um eine Datei zu empfangen,

- stellen Sie das benötigte Protokoll im Protocolmenü ein.

- Wenn  Sie das ASCII-Protokoll benutzen, sollten Sie die Puffergröße mit
  der Sizeoption unter Buffer im Capturemenü einstellen.

- Wählen Sie jetzt Receive File aus dem Transfermenü.

- Legen  Sie den Dateinamen fest, den die empfangene Datei erhalten soll.
  Wenn Sie einen  bereits existierenden Namen wählen, wird die alte Datei
  durch die neuen Daten überschrieben.

- Klicken Sie auf OK, um den Dateinamen zu bestätigen.

ASCII-Kontrollzeichen

Kommen bei einer Dateiübertragung Fehler vor, so zeigt der Statusrequestor
ein  ASCII-Kontrollzeichen  an, welches Ihnen mitteilt, warum (oder wo) der
Fehler    auftrat.     Nachstehend    die    Beschreibung   der   einzelnen
Kontrollzeichen:

SOH  (Start  of  Heading):   das  erste Zeichen eines Datenblockes (header
block).

STX  (Start  of  Text) :  dieses Zeichen markiert das Ende des Headers und
den Beginn des Textes.

ETX (End of Text) :  Zeichen, das das Textende markiert.

EOT  (End  of  Transmission):   Zeichen,  das  das  Ende einer Übertragung
markiert.  Eine Übertragung kann mehr als einen Text oder Header enthalten.

ETB (End of Transmission Block):  Zeichen, das das Ende eines Datenblockes
markiert.

ENQ (Enquiry) :  Zeichen, das auf eine Reaktion wartet.

ACK  (Acknowledge)  :  Zeichen, das vom Empfänger als positive Reaktion an
den Sender gesandt wurde.

NAK  (Negative  Acknowledge):   Zeichen,  das  vom  Empfänger als negative
Reaktion an den Sender gesandt wurde.

Unterbrechungszeichen senden

Das   Phonemenü   beinhaltet   eine   Option,  Send  Break,  mit  der  ein
Unterbrechungszeichen  gesendet  werden  kann.  Sie benötigen diesen Punkt,
wenn  das  System,  mit  dem  Sie kommunizieren, das Unterbrechungskommando
CTRL-C   nicht   erkennt   (deutet).   Eine  weitere  Anwendung  ist,  eine
Datenübertragung  zu  unterbrechen,  sobald  Sie  wegen  einer  schlechten
Telefonverbindung     verstümmelte     Zeichen     empfangen.     DIGA's
Unterbrechungssignal  sendet  einen String von logischen 0en über eine Zeit
von  250  Millisekunden  (ms).   Das  Unterbrechungs- (break) signal sollte
nicht  mit  dem  NUL-Kontrollzeichen  verwechselt  werden.   Ein NULzeichen
beinhaltet  7  logische  0en  in  einem Datenbyte zuzüglich der dieses Byte
umschließenden  Start- und Stopbits; das Breaksignal weist diese Start- und
Stopbits nicht auf.



KAPITEL 7


Doubletalk

Doubletalk  ist einer der interessantesten Aspekte von DIGA.  Wenn Sie mit
einem  anderen  System  verbunden sind und die Option Doubletalk ausgewählt
haben,  können  Sie  Dateien  senden  und  empfangen  und gleichzeitig eine
Zwei-Wege-Kommunikation führen, alles zur gleichen Zeit.

Wenn  Sie die Doubletalk-Option gewählt haben, wird der Bildschirm in drei
Fenster  aufgeteilt.   Das obere Fenster zeigt Ihnen, was das andere System
über  sein  Kommunikationsfenster sendet während das mittlere Fenster Ihnen
anzeigt,  was  Sie an das andere System senden.  Das unterste Fenster zeigt
Ihnen  alle  Dateiübertragungen  sowie  deren  augenblicklichen  Status an.
Doubletalk   verwendet   ein   "Paket-Wechsel"-Protokoll   mit  erweiterter
Fehlerüberwachung,   um   den   Dateitransfer   zu  beschleunigen.   Diese
Beschleunigung der Übertragung ist besonders dann wertvoll, wenn Daten über
weite  Entfernungen  (Kosten)  oder  über mehrere hintereinandergeschaltete
Stationen übertragen werden.

Um  Doubletalk zu ermöglichen, müssen beide Stationen diese Option aus dem
Protocolmenü wählen.  Sobald der Doubletalk-Bildschirm angezeigt wird, sind
Sie im Direktübertragungsmodus (Chatmodus).

Chatmode

Chat  mode ist dasselbe wie die normale Kommunikation mit dem Unterschied,
da  ein-  und  ausgehende  Informationen  in  separaten  Fenstern angezeigt
werden.

Es  gibt  ebenfalls  eine  neue  Menüleiste  mit nur einer einzigen Option
(Doubletalk).  In dieser Menüleiste finden Sie alle Optionen zum Senden und
Empfangen, die bei Doubletalk möglich sind.  Es sind Optionen zum Auswählen
der  zu sendenden Dateien vorhanden, die ähnlich denen der normalen Methode
sind, wie auch Optionen zum Abbruch der Operationen.

Wenn  Sie mehr als 512 KByte Speicher zur Verfügung haben, können Sie sich
im Chatmodus ein größeres Fenster erzeugen (es gibt hier keinen Puffer, den
Sie  mit  View  Buffer  ansehen  könnten),  indem  Sie  für das Fenster den
49-Zeilen-Overscan-Modus vereinbaren.

Chat  mode bietet drei Kontrollzeichen, zwei davon ersetzen andere Tasten.
CTRL-H  entspricht Backspace und CTRL-M arbeitet wie Return.  CTRL-X löscht
die  Zeile,  die  Sie  in  Ihrem "Sendefenster" (mittleres Fenster) getippt
haben.

Um Dateien in Doubletalk zu senden,

- wählen Sie Send Files aus dem Doubletalkmenü.  Der Send Files Requestor
  erscheint auf dem Bildschirm.

- Wählen Sie die Datei oder Dateien aus, die Sie senden wollen.  Ein Stern
  wird neben den ausgewählten Dateien angezeigt. Selektieren Sie weitere
  Dateien, die Sie senden wollen.Um Ihre Wahl rückgängig zu machen, klicken
  Sie den  Dateinamen einfach  noch einmal  an.  Die  mit  einem  Stern
  gekennzeichneten Dateien stehen in einer Warteschlange zum Datentransfer.
  Eine Anzeige zwischen dem OK und dem Cancel-Knopf zeigt Ihnen die Anzahl
  der ausgewählten Dateien.

- Wenn  Sie alle Dateien ausgewählt haben, die Sie senden wollen, klicken
  Sie zur Bestätigung auf den OK-Knopf.

Um Dateien im Doubletalk zu empfangen,

- wählen Sie Change Receive Dir aus dem Doubletalkmenü.

- In  dem  erscheinenden  Requestor wählen Sie das Directory aus, das Sie
  aktivieren wollen.

- Klicken  Sie  auf  OK, um Ihre Wahl zu bestätigen.  Doubletalk erledigt
  automatisch alles andere für Sie.

Um eine Dateiübertragung abzubrechen,

- wählen  Sie  Abort Send oder Abort Receive aus dem Doubletalkmenü, wenn
  Sie die Übertragung der momentan gesendeten Datei abbrechen wollen, ohne
  evtl. noch weitere ausgewählte Dateiübertragungen ebenfalls abzubrechen.

- Wählen  Sie  Abort  Send  --  All  oder  Abort  Receive  -- All aus dem
  Doubletalkmenü, wenn Sie die Übertragung aller ausgewählten  Dateien
  abbrechen wollen.

Um den Doubletalkmodus zu beenden und ins Hauptprogramm zurückzukehren,

- wählen Sie Quit Doubletalk aus dem Doubletalkmenü.



KAPITEL 8


Das Display

DIGA  unterstützt Sie mit umfassenden Tools zur Gestaltung Ihres Displays.
Sie  können  die  Anzahl der Textzeilen und die Anzahl der Zeichen für jede
Textzeile  festlegen,  und  Sie können bestimmen, ob der Rand überschrieben
(overscan)  und  der  Interlace-Modus  eingesetzt  werden soll.  Sie können
sogar zwischen verschiedenen Fonts wählen.

Selbstdefinierte  Zeilen  und  Spalten  können  beliebig  benannt  und dem
Menüsystem  hinzugefügt  werden.   Aber  das ist noch nicht alles, was DIGA
kann;  Sie  haben  weiter  die  Möglichkeit, die Farben nach Ihren Wünschen
einzustellen  und  festzulegen,  ob DIGA Sie akustisch auf etwas aufmerksam
machen  soll,  wie  der  Cursor  aussehen soll, ob Carriage return (CR) und
Kontrollzeichen   angezeigt   werden  sollen  und  ob  Text  am  Zeilenende
abgebrochen werden oder in der nächsten Zeile fortgesetzt werden soll.

Das    Displaymenü    unterstützt    Sie    bei    der    Arbeit    mit
Terminalemulations-Dateien  einschließlich  Tektronix  4010/14, VT100, VT52
und ANSI.

Echo

Echo  gibt lediglich Ihre Tastatureingaben auf dem Bildschirm wieder.  Die
Möglichkeit,  Echo  ein- oder auszuschalten, kann bei manchen Systemen, mit
denen  Sie  verbunden  sind,  von  Nutzen sein.  Einige Systeme senden Ihre
Tastatureingaben  an Sie zurück (die meisten jedoch nicht).  In diesem Fall
sollten  Sie  Echo  ausschalten.   Im  anderen  Falle  sollte  die Funktion
eingeschaltet sein, so daß Sie sehen können, was Sie getippt haben.

Um Echo ein- oder auszuschalten,

- wählen  Sie  Echo  und  dann  die  Option,  die  Sie  wünschen, aus dem
  Displaymenü.

Ende der Zeile

DIGA bietet zwei Optionen zur Behandlung von Text, der über die Anzahl der
Zeichen  pro  Zeile  hinausgeht,  die  Sie festgelegt haben.  Die erste ist
Wrap,  die  den  Text  automatisch  in  die nächste Zeile übernimmt.  Diese
Option   arbeitet   nicht   genauso   wie   die   Word   Wrap-Funktion   in
Textverarbeitungsprogrammen.   Wenn  das  Zeilenende  mitten  in einem Wort
erreicht  wird,  wird  der  Rest  des  Wortes einschließlich noch folgender
Zeichen  dieser  Zeile  in  die nächste geschrieben.  Die zweite Option ist
Truncate.   Bei  dieser  Option  wird  der  Text  abgeschnitten, sobald das
Zeilenende erreicht wird.

Um zu veranlassen, das der Text in der nächsten Zeile fortgesetzt wird,

- wählen Sie End of Line und dann Wrap aus dem Displaymenü.

Wenn der Text am Zeilenende abgeschnitten werden soll,

- wählen Sie End of Line und dann Truncate aus dem Displaymenü.


Cursor

Die Cursorfunktion hat zwei Optionen:  Destructive (vernichtend (löschen))
und  Transparent  (durchsichtig).  Die normale Einstellung ist Destructive.
Die Backspacetaste löscht Zeichen links vom Cursor, jede andere Taste setzt
den   Cursor   ein   Zeichen  nach  rechts,  wobei  dort  stehende  Zeichen
überschrieben werden.

Wenn   Sie   den  Cursor  Transparent  einstellen,  können  Sie  mit  der
Backspacetaste  über  Ihren Text fahren, ohne die Zeichen vor dem Cursor zu
löschen.   In  beiden  Modi  können  Sie  den Cursor mit der Tabulatortaste
bewegen, ohne Ihren Text zu überschreiben.

Um die Überschreibfunktion des Cursors zu ändern,

- wählen Sie Cursor aus dem Displaymenü.

- Aus dem Untermenü wählen Sie den Modus, den Sie verwenden wollen.

Return

Mit  dieser Funktion legen Sie fest, ob bei Verwendung der Returntaste nur
ein  carriage  return-  (CR)  oder  ein  carriage  return  plus  line  feed
(Zeilenvorschub)-Zeichen gesendet wird.

Um nur carriage return zu senden,

- wählen Sie Return und dann Sends CR aus dem Displaymenü.

Um carriage return und line feed zu senden,

- wählen Sie Return und dann Send CR+LF aus dem Displaymenü.

Kontrollzeichen anzeigen

Viele  Systeme  verwenden  Kontroll(CTRL)zeichen zur Kommandoübermittlung.
CTRL-C  z.   B.   ist in einigen BBS ein Zeichen, um Ihre Aufmerksamkeit zu
erlangen.   Kontrollzeichen  werden  normalerweise nicht auf dem Bildschirm
angezeigt; Sie können DIGA aber anweisen, diese Zeichen auszugeben.

Damit die Kontrollzeichen ausgegeben werden,

- wählen Sie Show CTRL's und dann On aus dem Displaymenü.

Glocke (Bell)

DIGA  verwendet  ein  akustisches  und  visuelles  Signal, um Sie auf sich
aufmerksam  zu  machen.   Das  akustische  Signal ist ein Pfeifton, der vom
Soundsystem  Ihres  AMIGA's  erzeugt wird.  Das visuelle Signal besteht aus
einem  kurzen  Aufblitzen des Bildschirmes.  Sie können jede Option einzeln
nutzen, beide zusammen oder gar keine.

Um das akustische Signal ein- oder auszuschalten,

- wählen Sie Bell und dann Bell On oder Bell Off aus dem Displaymenü.

Um das visuelle Signal ein- oder auszuschalten,

- wählen Sie Bell und dann Flash On oder Flash Off aus dem Displaymenü.

Zeilen

Sie  können  die  Anzahl der Zeilen auf Ihrem Bildschirm selber bestimmen.
Dazu  stehen  Ihnen  8 verschiedene Einstellungen zwischen 23 und 50 Zeilen
zur  Verfügung  sowie die Möglichkeit, Ihren Bildschirm selber zu gestalten
(weiter  unten  beim  Screenkommando  beschrieben).  Zwei der Möglichkeiten
nutzen den Overscanmodus, der im Menü mit ov abgekürzt ist.

Um die Zeilenanzahl einzustellen,

- wählen Sie Lines und dann die Anzahl der darzustellenden Zeilen aus dem
  Displaymenü.

Spalten

Die  Anzahl  der  Zeichen  (Spalten)  pro Zeile kann ebenfalls eingestellt
werden.   Es werden drei Einstellungen vorgegeben, aber es stehen 7 weitere
Möglichkeiten  zur  Verfügung, die Sie selber erstellen können.  Mit dieser
Funktion  können  nicht  nur eingehende Daten besser lesbar gemacht werden,
sondern  auch  die  Daten, die Sie senden.  Wenn Sie z.  B.  die Anzahl der
Zeichen   pro   Zeile   auf  39  einstellen,  wenn  Sie  mit  einem  System
kommunizieren,  das  40  Zeichen/Zeile  darstellt,  wird  Ihre  Übertragung
einfacher zu lesen sein.

Um die Anzahl der Zeichen (Spalten) pro Zeile einzustellen,

- wählen Sie Columns und danach die gewünschte Anzahl aus dem Displaymenü.

Bildschirm (Screen)

Screen  öffnet einen Requestor, über den Sie die bei DIGA möglichen Fonts,
den  Overscanmodus  und  Ihr  eigenes Spalten- und Zeilendisplay einstellen
können.

Um den Lines/Columns Requestor auf den Bildschirm zu bekommen,

- wählen Sie Screen aus dem Displaymenü.

Fonts:

Zuoberst  in  dem  Requestor finden Sie zwei Editierzeilen, bezeichnet mit
Font #1 und Font #2.  Die voreingestellten Werte sind Topaz und D132.  D132
ist  ein  Font,  der  erstellt wurde, um eine optimale Lesbarkeit bei einer
Einstellung von 132 Zeichen/Zeile zu gewährleisten.  Wenn Sie es vorziehen,
einen  der  anderen  AMIGAfonts  zu  verwenden  (dieser  muß  ein 8x8- oder
5x8-Pixel-Font  sein),  speichern  Sie den Font auf Ihre DIGAdisk und geben
den Namen in der entsprechenden Editierzeile ein.  Sie müssen ausprobieren,
welcher Font bei welcher Spalteneinstellung der richtige ist.

Overscan:

Der  Overscanteil  des  Screenrequestors ermöglicht Ihnen, die Pixelanzahl
einzustellen,  die  vom  Bildschirm  genutzt  wird,  wenn ein Overscanmodus
gewählt   wurde.    Die   Width-   und   Height-Editierboxen   geben   die
Gesamtpixelanzahl  an,  die  bei  der  Bildschirmausgabe benutzt wird.  Die
Offset-Editierbox  gibt  die  Anzahl  der  Pixel  an,  um  die  das Display
verschoben   wird,   damit  es  zentriert  auf  dem  Bildschirm  erscheint.
Beispiel:   Sie stellen Overscan Width auf 660, abweichend von der normalen
Einstellung  640, ein, dann müssen Sie Horizontal Offset auf einen Wert von
10  einstellen.  Dies ermöglicht eine Bildschirmausgabe, beginnend 10 Pixel
vor der üblichen Startposition und die Ausnutzung der hinzugefügten 20 (660
- 640) Pixel.

Zeilenmenü:

Unter  den Overscaneditierboxen finden Sie die Gadgets zur Einstellung des
Linemenüs.   Auf  der linken Seite ist ein Scrollgadget, mit dem Sie in den
Menüoptionen  blättern  können.  Es stehen neun Menüoptionen zur Verfügung,
von  denen  acht  bereits  verwendet  werden.  Die Zahl hinter Lines Setup:
zeigt  die  Nummer  der Option an, die ausgegeben oder editiert wird.  Wenn
Sie  auf  den Aufwärtspfeil klicken, wird die Nummer der Menüoption erhöht,
bei dem Abwärtspfeil vermindert.

Rechts neben den Pfeilen befinden sich zwei Ein-/Ausschalter für Interlace
und  Overscan.   Wenn diese Schalter ausgefüllt sind, sind diese Funktionen
ausgewählt und werden verwendet, wenn diese Menüfunktion ausgewählt wird.

Unter   den   Ein-/Ausschaltern   sehen   Sie  die  Lines  und  Menu  Name
Editierfelder.  Im ersten Feld geben Sie die Anzahl der Zeilen ein, die auf
dem  Bildschirm  ausgegeben  werden  sollen.  In dem zweiten Feld geben Sie
Ihrem editierten Display einen (max.  9 Zeichen) langen Namen, unter dem es
im Linemen erscheint.

Um  Einstellungen  im Linesmenü hinzuzufügen oder zu ändern, verfahren Sie
wie folgt:

- Verwenden  Sie  im  Screenrequestor  die Auf- und Abwärtspfeile, um die
  Menüoption zu finden, die Sie ändern wollen. In der Grundeinstellung ist
  die Option 9 unbenutzt.

- Wählen  Sie  Interlace  und  Overscan,  wenn  Sie diese Optionen nutzen
  wollen.

- Klicken  Sie  in  das  Lineseditierfeld,  um die Anzahl der gewünschten
  Zeilen einzugeben.

- Klicken  Sie  in  das  Menu Name - Editierfeld und geben den Namen ein,
  unter dem das Display im Linesmenü aufgeführt werden soll.

- Wenn  Sie  alle Änderungen im Requestor durchgeführt haben, stellen Sie
  sicher, daß Sie diesen über den OK-Knopf verlassen, um Ihre Änderungen zu
  sichern. Sollen Ihre Änderungen  bei  jedem  Programmstart  automatisch
  geladen werden, müssen Sie diese in einer Configuration-Datei speichern,
  bevor Sie DIGA verlassen. Wenn Sie das Programm beenden, fragt DIGA Sie,
  ob Sie Ihre Änderungen speichern wollen.

Spaltenmenü:

Der  Columns  Setup  Teil  des Screenrequestors arbeitet ähnlich dem Lines
Setup  Teil.   Links  sehen  Sie  die  Scrollpfeile,  um  die  Menüoptionen
auszuwählen.   Neun  Optionen  werden  Ihnen  geboten,  wovon  drei bereits
vorbelegt sind.  Die Zahl neben Columns Setup:  zeigt Ihnen die Option, die
ausgegeben  oder  editiert wird.  Der Aufwärtspfeil zeigt Ihnen das nächste
Display, der Abwärtspfeil das vorgehende an.

Rechts  neben  den  Pfeilen  befinden sich drei Ein-/Ausschalter.  Mit dem
ersten  schalten  Sie  den  Horizontal-Overscan-Modus  für das auszugebende
Display ein oder aus.  Die anderen beiden Schalter legen den Font fest, der
verwendet wird, wenn diese Menüoption aktiv ist.

Das  Columns-Editierfeld  zeigt  die  auszugebenden  Zeichen pro Zeile an.
Menu  Name ist der Name, der im Columnsuntermenü aufgeführt wird.  Der Name
kann max.  9 Zeichen lang sein.

Um Einstellungen bei den Columns-Menüoptionen hinzuzufügen oder zu ändern,
verfahren Sie wie folgt:

- Im Screenrequestor benutzen Sie die Scrollpfeile unter dem Columns Setup
- Prompt, um die zu ändernde Menüoption auszuwählen.

- Klicken Sie auf Overscan und Font, wenn Sie diese Menüoptionen benutzen
  wollen.

- Klicken  Sie  in  das  Columns-Editierfeld  und  geben  die  Anzahl der
  auszugebenden Zeichen/Zeile ein.

- Klicken Sie in das Menu Name-Editierfeld und geben den Namen ein, unter
  dem das Display im Columnsuntermenü erscheinen soll.

- Wenn  Sie  alle  Änderungen  im  Rquestor erledigt haben, verlassen Sie
  diesen über den OK-Knopf,  um  Ihre  Änderungen  zu  sichern.  Wenn Ihre
  Änderungen bei jedem Programmstart  automatisch  geladen  werden sollen,
  müssen Sie diese in  einer Configuration-Datei speichern, bevor Sie das
  Programm verlassen. Wenn Sie  das Programm verlassen wollen, fragt DIGA
  Sie, ob Sie durchgeführte Änderungen speichern wollen.

Farbe

Die  Colorfunktion  ermöglicht  Ihnen die Änderung der Farben, die für die
Menüs,  den  Bildschirm  und  die Requestor verwandt werden.  Obwohl es die
gleichen  Farben  sind,  wie  sie in Preferences genutzt werden, werden sie
dennoch  nicht  durch  Preferences  beeinflußt.  Der Colorrequestor erlaubt
Ihnen   die  Änderung  der  Farben,  um  sie  Ihren  eigenen  Bedürfnissen
anzupassen.

Es gibt zwei Farbpaletten, eine für den 640x200-Modus (blau, weiß, schwarz
und  rot) und eine für den 640x400-Modus.  Der 640x400-Modus verwendet eine
dunklere Palette, um das Interlace-Flackern zu verringern.

Die  RGB-Regler  in dem Requestor verändern den Rot-, Blau- und Grünanteil
jeder   Farbe.    OK  akzeptiert  und  speichert  jede  Änderung,  die  Sie
vorgenommen  haben  während  Reset  jede  Änderung  auf den Wert rückgängig
macht,  wie  er  war,  als  Sie den Requestor öffneten.  Cancel verläßt den
Requestor, ohne eine Änderung zu speichern.

Um DIGA's Farben zu ändern,

- wählen Sie Color...  aus dem Displaymenü.  Der Colorrequestor erscheint.

- Aus der Palette im oberen Teil des Requestors klicken Sie die Farbe an,
  die Sie  ändern  wollen.  Das  große Feld über  den  Knöpfen  zeigt die
  augenblicklich aktive Farbe an.

- Stellen Sie die Farbe mit den Schiebereglern entsprechend Ihren Wünschen
  ein.

- Klicken Sie auf OK, um Ihre Änderungen zu speichern und den Requestor zu
  verlassen.

Terminal-Emulationen

Terminal-Emulationen  sind  ein  weiteres  "starkes  Stück" von DIGA.  Die
Parameter, die einen bestimmten Terminaltyp definieren, sind in einer Datei
auf  der Diskette gespeichert.  DIGA beinhaltet vier Hauptterminals auf der
Diskette  und  das voreingestellte TTY als Menüfunktion.  Die zur Verfügung
stehenden  Terminal-Emulationen  sind:   ANSI,  VT100,  VT52  und Tektronix
4010/14.

Die   VT-Serie  stellt  die  Standard-DEC-Emulationen  dar,  während  die
ANSI-Datei  das  Farb-ANSI-Terminal  emuliert.  Die Tektronix-Emulation ist
wahrscheinlich  die  spektakulärste von allen, da sie die Grafikmodi dieses
Terminals bietet.

Um einen Terminaltype zu emulieren,

- wählen  Sie Terminal aus dem Displaymenü.  Aus dem Untermenü wählen Sie
  Load...   Der Load Terminal Requestor erscheint auf dem Bildschirm. Das
  Emulationsdirectory ist das voreingestellte.

- Klicken  Sie die Emulation an, die geladen werden soll und klicken dann
  auf OK, um Ihre  Wahl  zu  bestätigen.  Klicken  Sie auf Cancel, um den
  Requestor zu verlassen  und keine Änderungen an dem aktuellen Terminaltyp
  vorzunehmen.
 
Um zu dem standardmäßig eingestellten TTY-Terminal zurückzukehren,

- wählen Sie TTY aus dem Untermenü von Terminal im Displaymenü.

Tektronix 4010/14

Ihr Display sollte sich im 48-Zeilen- oder 23-Zeilen-Modus befinden, bevor
Sie  diese  Emulation  laden.   Wenn  diese Terminal-Emulation geladen ist,
können  Sie  einen  Requestor  auf  den  Bildschirm  rufen,  indem  Sie den
Menüknopf zweimal anklicken.

Der  Requestor unterstützt die Zoomfähigkeiten des 4010-Terminals mit zwei
Knöpfen:   Zoom  In  und  Zoom  Reset.   Er  ermöglicht  Ihnen  ebenfalls
festzulegen,  wo Bilder, die Sie erstellt haben, gespeichert werden sollen,
Zeichen,  die  am  Zeilenende gesendet werden sollen und ob der Terminaltyp
Extended oder 4010/14 angewandt werden soll.  Review Archive ist ein Knopf,
der  einen  Requestor  aufruft,  in  dem  Sie Dateien auswählen können, die
bereits zum späteren Betrachten gespeichert wurden.

Es  gibt  auf der DIGAdiskette einige Dateien, die direkt angesehen werden
können.   Laden  Sie  zunächst  die  Tektronix-Emulation;  Klikken  Sie nun
zweimal  auf den Menüknopf, um den Menürequestor hervorzubringen und wählen
nun Review Archive.  In der Dateiliste klicken Sie das TekData-Directory an
und wählen eine Datei aus, deren Inhalt Sie sich ansehen wollen.

Um  eine Zeichnung/ein Bild in der Tektronix-Emulation zu vergrößern (Zoom
In),

- klicken   Sie   zweimal  auf  den  Menüknopf,  um  das  Tektronix-Men
  hervorzubringen.

- Klicken Sie auf den Zoom In-Knopf.  Das Menü verschwindet wieder.

- Sie müssen einen Rahmen um die Stelle ziehen, die Sie vergrößern wollen.
  Plazieren Sie den Cursor an eine Ecke des zu vergrößernden Ausschnittes 
  und halten Sie die linke Maustaste gedrückt.

- Während Sie die linke Maustaste gedrückt halten, bewegen Sie den Cursor
  zu der gegenüberliegenden Ecke  des  zu vergrößernden Ausschnittes.  Ein
  Rahmen erscheint um diesen Ausschnitt.

- Wenn Sie den Ausschnitt gewählt haben, den Sie vergrößern wollen, lassen
  Sie die Maustaste los.

Um wieder die gesamte Zeichnung auf den Bildschirm zu bringen,

- klicken Sie auf den Zoom Reset-Knopf im Tektronixmenü.

Tektronix-Bilder für AEGIS Draw aufbereiten

DIGA beinhaltet das Programm TekToDraw, das Tektronix-Grafikdateien in ein
Format  umwandelt,  welches  von Draw oder DrawPlus weiterbearbeitet werden
kann.

Um ein Tektronix-Bild zu konvertieren,

- gehen  Sie  in  DIGA's Workbenchscreen, indem Sie mit gedrückter linker
  Maustaste den DIGA-Bildschirm nach unten ziehen.

- Wenn  das Workbenchfenster geschlossen ist, klicken Sie zweimal auf das
  Diskicon.

- Jetzt klicken Sie zweimal auf das TekToDraw-Icon.  Ein Requestor mit der
  Anzeige "Select Tek File to Convert" erscheint.

- Wählen  Sie  eine  Datei  aus dem TekData-Directory aus und drücken Sie
  Return.  TekToDraw bringt einen  neuen  Requestor  mit  der Aufforderung
  "Select Name of Destination File" hervor.

- Geben  Sie einen Dateinamen (normalerweise einen neuen) ein und drücken
  Sie Return. Nun können Sie die konvertierte Datei mit Draw oder DrawPlus
  laden.


KAPITEL 9


Macro Keys (Funktionstasten)

Es  gibt bei Mailboxen und BBS oft Kommandos und Phrasen, die immer wieder
gebraucht  werden.   Diese immer wieder neu einzutippen, kann auf die Dauer
ermüdend  wirken.   Ein  Weg, diese Arbeit zu umgehen ist, solche Kommandos
oder  Phrasen  auf "Macrotasten" zu legen.  Eine Macrotaste kann mit Texten
oder  Befehlen  von bis zu 80 Zeichen Länge definiert werden, der auf einen
einzigen  Tastendruck  ausgegeben  oder ausgeführt wird.  In DIGA stehen 50
vom  Anwender  definierbare Macros zur Verfügung.  Wenn Sie eine Macrotaste
einmal definiert haben, speichert DIGA sie für zukünftige Verwendung in der
Configurationdatei.

Beispiel:   Das  Kommando,  um BIX mitzuteilen, daß Sie eine unbeschränkte
Seitengröße  zum Datenempfang zur Verfügung haben, lautet:  opt term page 0
q^M.   Sie  können  diese Phrase auf der F1-Taste speichern und brauchen ab
sofort  nur noch diese Taste zu drücken, um obige Information zu senden, so
als ob Sie sie direkt über die Tastatur eingegeben hätten.

DIGA  verwendet die Funktionstasten (F1 - F10) für die Macros.  Jede Taste
kann  fünffach (in fünf Ebenen) belegt werden:  normal, zusammen mit SHIFT,
zusammen   mit   CTRL,  zusammen  mit  ALT  und  zusammen  mit  der  linken
AMIGA-Taste.   Wenn  Sie  z.   B.   ein Macro nutzen wollen, das Sie in der
Ebene ALT+Funktionstaste definiert haben, drücken Sie gleichzeitig die ALT-
und die entsprechende Funktionstaste.

Der Macro Key Requestor

Die  Definition  der  Macros wird in dem Macro Key Requestor durchgeführt.
Dieser  hat  10  Editierzeilen, eine für jede Funktionstaste.  Unter den 10
Editierzeilen  zeigt  Ihnen  der mittlere der drei Knöpfe, in welcher Ebene
der  Funktionstasten  Sie  sich befinden.  Wenn Sie diesen Knopf anklicken,
wird  Ihnen  die  nächste  Ebene angezeigt.  Sie können auch in die nächste
Ebene  gelangen,  wenn  Sie  den  Cursor  durch  wiederholtes Betätigen der
Return-Taste  durch  die  Editierzeilen  für  die einzelnen Funktionstasten
bewegen.   Wenn der Cursor in der Zeile F10 steht, bringt Sie Return in die
nächste Ebene und gleichzeitig in die F1-Zeile.

Wenn  Sie  ein  Return-"Zeichen"  in  einer  Macrozeile  editieren wollen,
verwenden  Sie  ^M  (Control-M).   Auch andere CTRL-Zeichen, die Sie senden
wollen, können Sie auf die gleiche Weise erzeugen.  CTRL-C z.  B.  wird als
^C dargestellt.

Um Macros zu definieren,

- wählen  Sie  Macro Keys...  aus dem Phonemenü.  Der Macro Key Requestor
  erscheint.

- Wählen  Sie  die Ebene, in der Sie Ihre Macros definieren wollen, indem
  Sie auf den mittleren der  drei  Knöpfe  am unteren Rand des Requestors
  klicken.

- Bringen  Sie  den Cursor (mit der Returntaste oder durch klicken in die
  Editierzeile) in die Funktionstasten-Editierzeile, die Sie belegen wollen
  und geben Sie das Wort oder die Phrase ein,die diese Taste erhalten soll.
  Sie können bis zu 80 Zeichen eingeben. Wenn Sie das Ende der Editierzeile
  erreichen, wird  der Text nach links geschoben, solange Sie Ihre Eingabe
  fortsetzen.

- Wenn  Sie  alle Funktionstasten definiert haben, klicken Sie auf OK, um
  Ihre Definitionen zu sichern und den Requestor zu verlassen. Klicken Sie
  auf Cancel, um den Requestor ohne Datensicherung zu verlassen.

- Um Ihre Definitionen für späteren Gebrauch zu sichern, müssen Sie sie in
  einer  Configuration-Datei speichern. Wenn Sie irgendwelche Änderungen
  durchgeführt  haben, fragt DIGA  Sie automatisch,  ob  die  Änderungen
  gespeichert werden sollen, wenn  Sie  das  Programm  über QUIT verlassen
  wollen.

KAPITEL 10


Remote (entfernter) Zugriff

Die  Remote-Option  von  DIGA  erlaubt  es einem Anwender, das Programm in
einem  unbeaufsichtigten  Modus von einem anderen Computer aus zu bedienen.
Wenn  Sie DIGA auf Remote geschaltet haben, wartet es auf eingehende Anrufe
und  beantwortet diese automatisch (nur mit Modem möglich).  An den Anrufer
kann  dann  eine  Begrüßungsdatei gesandt werden.  Dies ist eine Textdatei,
die  Sie  erstellt  haben.  Wenn die Datei ausgegeben ist, wird der Anrufer
nach  einem  Passwort gefragt.  Der Zugang zum System wird verweigert, wenn
der  Anrufer  das  richtige  Passwort  nicht  nennen  kann.   Es  gibt zwei
Passwortarten    in    DIGA's    Remotemodus.     Das    erste    ist   ein
User-Level-Passwort,  das  grundsätzlichen  Zugriff auf das System erlaubt.
Das    zweite    ist   ein   "Unterhalts"-Passwort   mit   weiterreichenden
Möglichkeiten.

Wenn  die Verbindung zustandegekommen ist, können dem Anrufer verschiedene
Möglichkeiten  geboten  werden:   Hilfe  (Bedienungsanleitung) für die Box,
Anzeige  einer  Liste  der  zur  Verfügung  stehenden Geräte, Auswahl eines
Directories,     Wechsel    des    Directories,    Dateiinhalte    ansehen,
Übertragungsprotokolle  auswählen, eine Datei an das System senden oder von
diesem     empfangen     und     die    Verbindung    unterbrechen.     Der
"Unterhalts"-Passwort-Level   bietet  noch  die  Möglichkeit,  Dateien  zu
kopieren und zu löschen.

DIGA unterbricht die Verbindung automatisch, wenn ein Anrufer die maximale
Zugriffszeit  überschritten  hat  oder  wenn  während der letzten 2 Minuten
keine Aktivität registriert wurde.

Der Remote Settings Requestor

Die  Einstellung  von  DIGA  auf  Remotezugriff erfolgt im Remote Settings
Requestor.    Dieser  hat  fünf  Editierzeilen  (-boxen);  zwei  für  die
verschiedenen Passwort-Levels, eine für den Namen der Datei, die ausgegeben
werden  soll,  wenn  ein  Anruf  empfangen  wurde,  eine für den speziellen
Gerätepfad  (siehe  unten)  und  eine  für die Festlegung der Zeit, die ein
Anwender maximal im System verbleiben kann.

Die  Willkommensdatei  (Welcome File) ist eine Textdatei, die Sie erstellt
haben und die ausgegeben wird, bevor der Anrufer zur Eingabe des Passwortes
aufgefordert   wird.   Wenn  diese  Datei  in  einem  besonderen  Directory
gespeichert  ist,  muß der Pfad Teil des Namens sein, der in der Editierbox
angegeben  wird.   Z.  B.:  Misc/Hellofile gibt die Datei Hellofile aus dem
Directory  Misc  des  aktuellen  Laufwerkes  aus.   Ein Doppelklick auf das
Welcome Filename - Label bringt den Speicherrequestor auf den Bildschirm.

Maximum Online Time ist ein Wert, der in Minuten angegeben wird.  Wenn die
maximale  Zeit durch einen Anrufer erreicht wird, gibt DIGA "Sorry.  Time's
up!" aus und unterbricht die Verbindung.

In  dem Requestor sind noch sieben Ein-/Ausschalter.  Der erste ist Caller
Log.   Wenn dieser Schalter eingeschaltet ist, werden alle Zugriffe auf das
System   in  einer  Textdatei  "Diga.log"  gespeichert.   Dieses  "Logbuch"
speichert  Datum  und  Zeit  eines  Anrufes  und  notiert  alle  besonderen
Vorkommnisse  wie z.  B.  die Verwendung eines falschen Passwortes, ob eine
Datenübertragung  abgebrochen  wurde  oder  wegen  Erreichen des Zeitlimits
abgebrochen wurde.

Die  anderen  sechs  Ein-/Ausschalter  legen  fest,  auf welche Geräte ein
Anrufer  Zugriff  erhalten  kann.  Wenn diese Schalter ausgefüllt sind, ist
der  Zugriff  auf  dieses Gerät möglich.  Der SPEC:-Schalter ermöglicht den
Zugriff  auf besondere Geräte/Directorypfade, die Sie in der Special Volume
Path-Editierzeile  festlegen.   Ein  Doppelklick  auf  das  Special  Volume
Path-Label bringt den Speicherrequestor hervor.

Um DIGA für Remotezugriff einzustellen,

- wählen  Sie  Settings...  aus dem Remotemenü.  Der Remote Configuration
  Settings-Requestor erscheint.

- Tragen  Sie  das Anruferpasswort in die Password-Editierbox ein und Ihr
  spezielles Passwort in die Editierbox hinter Maintenance Password.  Wenn
  Sie die Passworteditierbox leer lassen, benötigt der Anrufer kein Pass-
  wort; statt dessen kann er nach DIGA's Aufforderung zur Passworteingabe
  einfach Return drücken.

- Nehmen Sie die anderen Einstellungen vor, die Sie für den Remotezugriff
  verwenden wollen.

- Klicken Sie auf OK, damit Ihre Einstellungen akzeptiert werden oder auf
  Cancel,um den Requestor zu verlassen, ohne daß die Eintragungen gesichert
  werden.
  
- Um Ihre Einstellungen für späteren Gebrauch zu sichern, müssen Sie eine
  Configurationdatei erstellen. DIGA  fragt  Sie, ob Sie die vorgenommenen
  Einstellungen speichern wollen,bevor das Programm mit QUIT beendet wird.

Um den Remotezugriff einzuschalten,

- wählen  Sie die Baudrate und Parität, die Sie verwenden wollen, aus dem
  Protocolmenü.

- Wählen Sie Enter Remote aus dem Remotemenü.  In der Menüleiste erscheint
  als einzige Option Remote.

Um den Remotezugriff wieder abzuschalten,

- wählen Sie Abort Remote aus dem aktiven Remotemenü.  Die Meldung Remote
  mode ended  wird ausgegeben und  die normale Menüleiste steht wieder zur
  Verfügung.

Anwendung von Remote

Sie  können  direkt  im  Remotemodus  arbeiten,  um zu sehen, wie sich Ihr
System einem Anrufer darstellt, indem Sie das Enter Remote-Kommando aus dem
aktiven Remotemenü nutzen.

Wenn  Remote  aktiv ist, stehen zwei Menüs zur Verfügung:  das normale Men
für  Anrufer und ein Menü mit den erweiterten Möglichkeiten.  Ein Menü kann
durch  Eingabe  eines  "?" aufgerufen werden.  Von den im Menü aufgeführten
Funktionen  ist  nur  die Eingabe des ersten Buchstabens der entsprechenden
Funktion notwendig, um diese ausführen zu lassen.  Die Funktionen sind:

D)irectory zeigt das aktuelle Directory an

L)ist volumes zeigt verfügbare Geräte und Pfade an

C)hange directory wechselt das aktuelle Directory

V)iew a file lädt eine Datei im Textformat

P)rotocol change wählen des Datenübertragungsprotokolles

S)end a file überträgt eine Datei im aktiven Protokoll

R)eceive a file empfängt eine Datei im aktiven Protokoll

G)oodbye unterbricht die Verbindung

Die Funktionen des erweiterten Menüs sind:

F)ile copy entspricht dem CLI-Kommando copy

E)liminate files löscht Dateien



KAPITEL 11


Configurationsdateien

Alle    veränderbaren    Einstellungen   in   DIGA   werden   in   einer
Configurationdatei   gespeichert.    Diese  umfaßt:   Baudrate,  Parität,
handshake,       Datenübertragungsprotokoll,       Telefonbuchdateien,
Funktionstastenbelegung  (Macros), Modemeinstellungen, Puffergröße, Capture
ein  oder  aus,  alle  Displayeinstellungen,  Terminalemulationen  und alle
Einstellungen für den Remotezugriff.

Sie  können so viele unterschiedliche Configurationsdateien erstellen, wie
Sie  wollen  und diese jederzeit aufrufen.  Auf diese Weise können Sie DIGA
an  Ihre  persönlichen Bedürfnisse anpassen oder eine spezielle Einstellung
aktivieren, indem Sie einfach eine Datei laden.

Wenn  DIGA  zum ersten Mal geladen wird, werden von DIGA die Einstellungen
aus der Datei Diga.Config im Configurationdirectory geladen.  Wenn Sie DIGA
mit  Ihren  eigenen Einstellungen laden wollen, speichern Sie sie in dieser
Datei.

Das  Reset  Config...-Kommando  setzt  DIGA auf die voreingestellten Werte
zurück.   Diese  Grundeinstellungen sind im Programm festgeschrieben, so da
Sie  ohne  weiteres  die  Datei  Diga.Config  verändern  können,  ohne  die
Grundeinstellung zu verlieren.

Wenn  irgendeine  der  größeren  Einstellungen  (Macro  Keys, Remote usw.)
verändert  wurden,  fragt  DIGA  Sie vor dem Verlassen des Programmes durch
QUIT, ob die Änderungen gespeichert werden sollen.

Um eine Configurationdatei zu speichern,

- wählen Sie Save und dann Configuration...  aus dem Projectmenü.

- Geben  Sie  den Namen ein, unter dem Ihre Änderungen gespeichert werden
  sollen.

- Klicken Sie auf OK, um Ihre Datei zu speichern oder auf Cancel, ohne die
  Datei zu speichern.

Um DIGA auf die Voreinstellungen zurückzusetzen,

- wählen Sie Reset Config...  aus dem Projectmenü.



KAPITEL 12


Scripts

DIGA's Scriptsprache bietet einen einfachen Weg, alle Operationen, die Sie
mit   dem   Programm  ausführen,  zu  automatisieren.   Sriptdateien  sind
Textdateien,  die  Sie  mit  einem Editor wie TxED, Ed oder AMIGA's NotePad
erstellt  haben.   Aber  auch  jedes  andere Textverarbeitungsprogramm, das
ASCII-Textdateien speichern kann, kann verwendet werden.

Scriptdateien  werden normalerweise entweder durch ein Kommando aus dem Do
Script...menü  oder als Teil eines "Telefonbuch-Wähl-Kommandos" ausgeführt.
Sie  können  eine  Scriptdatei  im  Telefonbuch  angeben, die dann von DIGA
ausgeführt  wird, wenn eine Verbindung mit dem aufgeführten System zustande
kommt.

Scripts  können auch direkt von der Workbench aus ausgeführt werden, indem
Sie  das  Script-Icon mit der linken Maustaste zweimal anklicken.  Wenn Sie
mehrere   Scripts  hintereinander  abarbeiten  wollen,  klicken  Sie  jedes
auszuführende  Script  an,  indem Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt
halten und danach das Openkommando aus dem Workbenchmenü wählen.

Wenn DIGA geladen wird, wird im Scriptdirectory nach der Datei Diga.Script
gesucht.   Ist  diese  vorhanden, wird sie von DIGA automatisch ausgeführt,
sobald das Programm geladen ist.

In diesem Kapitel werden einige verallgemeinernde Darstellungen verwendet:

- Zahlen werden durch die Buchstaben "x" oder "y" dargestellt.  Beispiel:
  Das Kommando Set benötigt zwei Parameter, einer davon ist "fx".  Set be-
  legt eine benannte Funktionstaste mit einen Wert. Der Buchstabe "x" be-
  zeichnet in diesem Falle die entsprechende Taste. Um die Funktionstaste
  F2 zu belegen, geben Sie Set f2 ein.

- Die Verallgemeinerung "string" steht für Text, der hier stehen soll.  Um
  das obige Beispiel fortzusetzen:  Set  fx "string" ist das vollständige
  Kommando, wobei "string"  für den Text steht, mit dem die Funktionstaste
  belegt werden soll. Um  z.   B.   die  Taste F2 mit dem Text "Hallo" zu
  belegen, geben Sie Set f2 "Hallo" ein.

Andere Darstellungen sind in Scriptdateien generell zu verwenden:

- CTRL-Zeichen  werden  in einer Scriptdatei mit "^" dargestellt.  Z.  B.
  CTRL-C ist als ^C anzugeben.

- Das  Dollarzeichen ($) kann als Variable für jeden Stringwert verwendet
  werden. Jedes Kommando, das einen String nutzt, erkennt das Dollarzeichen
  als Textvariable an.  Beispiel:

Wait $
 (der empfangene String ist "Hallo") Echo $

Diese Programm wartet, bis ein Text empfangen wird.  Dann gibt es den Text
auf  den  Bildschirm  aus,  in  diesem  Falle  "Hallo".   Immer,  wenn  ein
Abbruchkommando  vorliegt, aus welchem Grund auch immer, enthält $ den Wert
"DIGA:ABORT".

Do Script

Sie  können  Scripts  direkt ausführen, indem Sie das Do Script...kommando
wählen.   Die  Menüleiste  wird  durch  das  einzige  Kommando Abort Script
ersetzt.   Dieses  Kommando  beendet die Ausführung jeden Scripts und kehrt
zum Hauptmenü zurück.  Die Tastenkombination rechte AMIGA-Taste + A hat die
gleiche Funktion wie das Abort-kommando.

Um eine Scriptdatei auszuführen,

- wählen    Sie   Do   Script...    aus   dem   Projectmenü.    Der
  Script-Speicher-Requestor erscheint.

- Wählen Sie die Datei aus, die Sie abarbeiten wollen und klicken auf OK.
  Klicken Sie auf Cancel,um den Requestor zu verlassen, ohne daß eine Datei
  ausgeführt wird.

Um eine Scriptausführung zu unterbrechen,

- wählen Sie Abort Script (die einzige Menüauswahl, während ein Script
  ausgeführt wird).

Scriptdateien erstellen

Ein  Script  ist  eine Folge von Anweisungen oder Instruktionen, die durch
das Do Script-Kommando abgearbeitet wird.  Das Script kann aus so einfachen
Kommandos  wie  dem  Senden  des  Log-On-Kommandos  für  ein  BBS  oder aus
komplexeren   Anweisungen   wie   dem   Log-On-Kommando,  dem  Suchen  nach
Mitteilungen,  dem  Empfangen  dieser Mitteilungen, falls welche vorhanden,
und dem Senden des Log-Off-Kommandos bestehen.

Um  ein  Script  zu  erstellen,  erstellen Sie mit einem Textprogramm eine
Datei  und  speichern diese auf Diskette.  Für einfache Operationen ist das
AMIGA-NotePad gut geeignet.

Lassen   Sie   uns   als   Beispiel   den   Job  zur  Automatisierung  der
Log-On-Prozedur für CompuServe nehmen.  Die Userkennung soll "My,Acct", das
Passwort "SECRET" sein.

Als   erstes  ist  zu  testen,  ob  das  Script  durch  das  "Telefonbuch"
initialisiert  wurde.  Ist dies der Fall, dann wurde die Nummer gewählt und
der  Aufbau  der  Verbindung  beginnt.   Wenn  das  Script  nicht durch das
"Telefonbuch"  gestartet wurde, dann müssen Sie die Rufnummer wählen.  Wenn
DIGA  ein  Script  aus dem Telefonbuch startet, setzt es den Stringwert auf
"DIGA:PHONEBOOK".  Beispiel:

IF "DIGA:PHONEBOOK" GOTO BEGIN ELSE DIAL "2135551212" ENDIF

Hierdurch  wird  DIGA  veranlaßt, direkt zu dem Label "BEGIN" zu springen,
wenn  der  Wählvorgang  bereits  eingeleitet  wurde, ansonsten die genannte
Nummer  zu wählen.  Als nächstes wollen Sie DIGA veranlassen, ein CTRL-C zu
senden, wenn die Verbindung aufgebaut ist.

LABEL BEGIN WAIT "CONNECT" SEND "^C"

DIGA  wartet  nun,  bis  der Text "CONNECT" empfangen wird und sendet dann
CTRL-C.  Jetzt ist es Zeit für einen Log-On.

WAIT "UserID:"
SEND "My,Acct" 
WAIT "Password:" 
SEND "SECRET"

Diese Kommandos veranlassen DIGA, auf jeden Prompt von CompuServe zu warten
und diesen zu beantworten.  Das Script im Zusammenhang:

IF "DIGA:PHONEBOOK"
GOTO BEGIN
ELSE
DIAL "2135551212"
ENDIF
LABEL BEGIN
WAIT "CONNECT"
SEND "^C"
WAIT "UserID:"
SEND "My,Acct"
WAIT "Password:"
SEND "SECRET"

Dies  ist  ein  einfaches  Script.   Ein komplexeres könnte mehrere Seiten
umfassen  mit  vielen Unterroutinen.  Wenn Sie ein komplizierteres Beispiel
wollen,  finden  Sie auf Ihrer Diskette im Scriptsdirectory eines, das eine
Verbindung mit BIX herstellt und dann einige Nachrichten ausliest.


Die verfügbaren Kommandos

Abort

Funktion        beendet die Ausführung eines Scripts

Syntax          Abort

                Wirkung  gebraucht zum Abbruch eines Scripts vor dessen
                physikalischem Ende.  Am Ende eines Scripts nicht notwendig.

Beispiel        IF "CONNECT"
                GOTO BEGIN
                ELSE ABORT
                ENDIF


Baud

Funktion        stellt die Baudrate ein

Syntax          Baud x

Wirkung         x  steht für die Geschwindigkeit.  Jede im Baudmenü verfügbare 
                Baudrate kann eingesetzt werden.

Beispiel        Baud 1200


Bset

Funktion        setzt den Datenübertragungsmodus auf binär.

Syntax          Bset

Wirkung         verwendet  mit  XModem-Protokoll.   Für  Einzelheiten  siehe 
                Kapitel 6, "Datenübertragung".

Beispiel        BSET
                XMSEND "TestFile"


BuffOff

Funktion        schaltet das Schreiben in den Puffer aus

Syntax          BuffOff

Wirkung         arbeitet mit dem BuffOn-Kommando zusammen.  Beendet das
                Füllen  des  Puffers  oder  das Schreiben (downloading) auf
                Diskette.

Beispiel        BUFFON "MailFile"
                WAIT "ReadMail?"
                SEND "Y"
                WAIT "Done"
                BUFFOFF


BuffOn

Funktion        schaltet das Schreiben in den Puffer ein mit der Möglichkeit, 
                in eine Datei zu schreiben

Syntax          BuffOn ["FileName"]

Wirkung         die  Wahl eines  Dateinamens  ist  freigestellt.   Wenn  ein 
                Dateiname ausgewählt  wurde,  werden  so lange Daten in den 
                Puffer geschrieben, bis dieser voll  ist.   Dann  wird ein 
                xOff-Zeichen gesendet. Der Pufferinhalt wird in die Datei auf  
                Diskette  geschrieben und dann ein XOn-Zeichen gesendet. Die 
                Datei wird  in  das  voreingestellte  Directory geschrieben, 
                wenn kein anderes benannt wurde.  Arbeitet mit dem 
                BuffOff-Kommando zusammen.

Beispiel        BUFFON "MailFile"
                WAIT "ReadMail?"
                SEND "Y"
                WAIT "Done"
                BUFFOFF


CDir

Funktion        wechselt das aktive Directory

Syntax          Cdir "NewDir"

Wirkung         jede  Dateioperation  wird  aus  dem  aktuellen  Directory  
                ausgeführt. Wirkung ähnlich dem AmigaDos-CD-Kommando.

Beispiel        CDIR "DF1:Special"
                TSEND "Letter.Spec"
                CDIR "DF0:"


Chain

Funktion        übergibt die Kontrolle an ein anderes Script.

Syntax          Chain "FileName"

Wirkung         wirkt   gleich  einem  Abort-Kommando,  gefolgt  von  einem  
                neuen  Do Schript-Kommando.  Sucht nach der Datei im voreinge-
                stellten Directory.

Beispiel        IF "DIGA:ABORT"
                THEN CHAIN "Failed.Script"
                ELSE GOTO NXT-XFER


Comment Indicator

Funktion        ermöglicht das Einfügen von Kommentarzeilen in einem Script.

Syntax          # comment text

Wirkung         DIGA ignoriert alles nach einem Kommentarindikator (#) bis
                zum  nächsten carriage return.

Beispiel        # THIS ROUTINE DIALS THE NUMBER AND
                # WAITS FOR A CONNECT
                DIAL "2135551212"
                WAIT "CONNECT"
                GOTO LOGON-SEQ


Delay

Funktion        unterbricht  die Ausführung eines Scripts für  die  Dauer  
                einer definierten Anzahl von Sekunden.

Syntax          Delay x

Wirkung         x steht für die Anzahl der Sekunden, für deren Dauer die Aus-
                führung des Scripts unterbrochen wird.

Beispiel        WAIT "CONNECT"
                SEND "^M"
                DELAY 10
                SEND "HELLO"


Dial

Funktion        wählt eine vorgegebene Telefonnummer

Syntax          Dial "number"

Wirkung         sendet den  Inhalt der  Dial Command-Editierbox aus dem
                Modem Settings-Requestor, gefolgt von der Nummer.

Beispiel        DIAL "2135551212"
                WAIT "CONNECT"


DoAt

Funktion        führt eine Aktion zu einer bestimmten Zeit aus.

Syntax          DoAt xx:yy

Wirkung         xx steht für die Stunden, yy für die Minuten einer 24-Stunden-
                Uhr.  DIGA unterbricht die Ausführung eines Scripts bis zur 
                festgelegten Zeit.  Die Meldung "Waiting  untill  xx:yy"  wird
                auf  dem  Bildschirm  ausgegeben,  während  die Ausführung des 
                Scripts unterbrochen ist.

Beispiel        ECHO "THIS LINE IS PRINTED NOW"
                DOAT 20:30
                ECHO "THIS LINE IST PRINTED AT 8:30 AM"


DoAt +

Funktion        führt eine Aktion nach einer bestimmten Anzahl von Minuten aus.

Syntax          DoAt +xx

Wirkung         xx  steht  für  die Anzahl der Minuten, die gewartet werden 
                soll, bevor eine  betimmte  Aktion  ausgeführt  wird.   DIGA  
                unterbricht die Ausführung des Scripts  bei  der  DoAt-Zeile 
                für die Dauer der festgelegten Anzahl von Minuten. Die  Meldung
                "Waiting xx minutes" wird auf dem Bildschirm angezeigt, während
                die Ausführung des Scripts unterbrochen ist.

Beispiel        ECHO "THIS LINE IS PRINTED NOW"
                DOAT +5
                ECHO "THIS LINE IS PRINTED 5 MINUTES LATER"


Goto

Funktion        führt einen unbedingten Sprung zu dem angegebenen Label aus.

Syntax          Goto "Label"

Wirkung         arbeitet  mit  dem  Label-Kommando  zusammen.   Die Ausführung
                des Scripts  wird  an  der  mit  "Label" bezeichneten Stelle 
                fortgesetzt.  Kann ebenfalls mit dem IF-Kommando für bedingte 
                Sprünge verwendet werden.

Beispiel        LABEL READLOOP
                GLINE O
                IF "END OF FILE"
                GOTO NEXTJOB
                ENDIF
                SEND "^M"
                GOTO READLOOP
                .
                .
                LABEL NEXTJOB


Echo

Funktion        gibt Text auf dem Bildschirm aus

Syntax          Echo "string"

Wirkung         sendet  den  angegebenen  String auf den Bildschirm.  Echo 
                fügt am Ende  einer  Zeile  kein  carriage return hinzu.  
                Stattdessen müssen Sie am Ende  der  Zeile  ein  CTRL-M (^M) 
                hinzufügen.  CTRL-J (^J) veranlaßt einen Zeilenvorschub ohne 
                carriage return.

Beispiel        ECHO "THIS LINE PRINTS ON THE SCREEN ^M"
                ECHO "THIS LINE PRINTS UNDER THE FIRST ^J"
                ECHO "THIS IS UNDER AND AT THE END OF THE
                2ND"


GLine

Funktion        holt die nächste spezifizierte Anzahl an Zeichen.

Syntax          GLine x,[y]

Wirkung         x steht für die Anzahl der Zeichen, die gelesen werden
                sollen und y (optional) für die Anzahl der Sekunden, die
                vor dem Beenden gewartet werden soll.  Um eine ganze
                Textzeile zu empfangen (bis zum nächsten CR), setzen Sie x
                gleich Null (0).

Beispiel        LABEL SEEKEND
                GLINE 0
                IF "END OF FILE"
                GOTO NEXTJOB
                ENDIF
                GOTO SEEKEND


Exec

Funktion        führt AmigaDos-Funktionen innerhalb von Scripts aus.

Syntax          Exec "DOS Command"

Wirkung         jedes AmigaDosKommando, das ein CLI-Fenster benötigt, wie
                DIR oder TYPE,  bedingt, daß zunächst DIGA von CLI aus 
                gestartet wurde.  Das Starten von  DIGA und eines Scripts
                von der Workbench, das dieses Kommando enthält, erzeugt  
                eine Fehlermeldung. In den meisten Fällen wird  das  ein
                Zusammenbruch  des  Systems  sein  oder  der  AMIGA 
                "verschließt sich Ihnen gegenüber"  (Mauszeiger  kann 
                nicht mehr bewegt werden und es werden keine Kommandos 
                mehr angenommen).  Dateikommandos wie FILECOPY benötigen
                das CLI nicht. Die Anwendung dieses Kommandos  ermöglicht
                das  automatische Ausführen  von  Prozeduren,  die mehrere
                Schritte erfordern.  Beispiel:  Es könnte  ein  Script  
                erstellt  werden, mit dem ein BBS angerufen wird, eine
                Datei  im  Archiveformat gelesen wird, die Verbindung 
                unterbrochen wird und dann die empfangene Datei mit Hilfe
                eines Übersetzungsprogrammes aus dem Archiveformat kon-
                vertiert wird.

Beispiel        XMREC "DF0:NEWFILE.ARC"
                WAIT "?>"
                SEND "BYE"
                HANGUP
                EXEC "ARC E NEWFILE.ARC"


If
Endif
Else

Funktion        Sprungausführung  innerhalb eines Scripts, die durch einen
                Stringwert festgelegt ist.

Syntax          If "string", auch: If "DIGA!:PHONEBOOK"

Wirkung         Es  gibt  zwei Arten des If-Statements. Die erste überprüft
                einen spezifizierten Textstring. Danach folgt üblicherweise
                ein Kommando wie Gline.  Die andere Version ist üblich für
                das Telefonbuch.  Wenn ein Script automatisch  durch das 
                "Telefonbuch" abgearbeitet wird, erhält "string" den Wert 
                DIGA!:PHONEBOOK". Das EndIf-Kommando muß angewendet werden,
                um eine If-Anweisung abzuschließen. Zusätzlich  kann  noch 
                das  Else-Statement verwendet  werden,  um  im  Script  
                springen  zu können, wenn die Anweisung hinter   If  nicht 
                zutrifft.   Die  Goto-Anweisung  kann  innerhalb  einer
                If-Anweisung ebenfalls verwendet werden.

Beispiel        IF "DIGA!:PHONEBOOK"
                GOTO BEGIN
                ELSE
                BAUD 1200
                DIAL "2135551212"
                ENDIF

                LABEL BEGIN
                GLINE 0,15
                IF "CONNECT"
                SEND "HELLO"
                ELSE
                HANGUP
                ABORT
                ENDIF
                .
                .


HangUp

Funktion        unterbricht eine Verbindung

Syntax          Hangup

Wirkung         unterbricht die bestehende Verbindung, indem der Inhalt 
                der Hangup Command-Editierbox aus dem Modem Settings-
                Requestor gesendet wird.

Beispiel        IF "CONNECT"
                SEND "HELLO"
                ELSE
                HANGUP
                ABORT
                ENDIF



KerRec

Funktion        empfängt     eine     Datei     unter     Verwendung    des
                KERMIT-Dateiübertragungsprotokolles.

Syntax          KerRec "FileName"

Wirkung         verwendet  die Standardprozeduren dieses Protokolles.  Für 
                weitere Einzelheiten zum KERMIT-Protokoll siehe das Kapitel
                über Datenübertragung.

Beispiel        WAIT "RECEIVE Y)ES,N)O:"
                SEND "Y^M"
                KERREC "DF1:LATEST/NEWFILE"


KerSend

Funktion        sendet eine Datei unter Verwendung des KERMIT-Protokolles.

Syntax          KerSend "FileName"

Wirkung         "Dateiname"   muß   eine  gültige  Datei  sein.   Verwendet
                die Standardprozeduren dieses Protokolles. Siehe Kapitel 6,
                "Datenübertragung", für detailierte Informationen zum 
                KERMIT-Protokoll.

Beispiel        WAIT "SEND FILE Y)ES,N)O:"
                SEND "Y^M"
                KERSEND "NEWPROGRAM.V1"


Label

Funktion        benennt  eine  Zeile  oder  Routine (z.  B.  ein Sprungziel
                einer Goto-Anweisung)

Syntax          Label label-name

Wirkung         arbeitet  eng zusammen mit der Goto-Anweisung, indem es die
                Stelle benennt, zu der Goto "gehen" soll.

Beispiel        LABEL READLOOP
                GLINE 0
                IF "END OF FILE"
                GOTO NEXTJOB
                ENDIF
                SEND "^M"
                GOTO READLOOP
                .
                .
                LABEL NEXTJOB


On

Funktion        verzweigt in der Ausführung beim Empfang eines bestimmten
                Strings zu einer bestimmten Zeile.

Syntax          On "string", line [,"string", line, ...]

Wirkung         "string" steht für den Text, auf den überprüft werden soll
                und line gibt  das  Label an, zu dem bei Auftreten des 
                Textes verzweigt werden soll. DIGAscripts haben zwei mehrfach-
                bedingte Sprungstatements:  Special und On. Special  ist  eine
                allgemeingültige Bedingung für Sprünge, während On eine lokale
                Bedingung darstellt.  Sie müssen einen String mit einem 
                Kommando wie "GLine"  lesen,  um  das  On-Statement  zu  
                verwenden.  Mehrere Strings und Zeilen sind möglich.

Beispiel        LABEL READLOOP
                GLINE 0
                ON "MORE?",SENDYES,"END OF FILE",DONE
                GOTO READLOOP

                LABEL SENDYES
                SEND "Y^M"
                GOTO READLOOP

                LABEL DONE
                WAIT "?>"
                SEND "EX"
                HANGUP


Send

Funktion        sendet einen Textstring

Syntax          Send "string"

Wirkung         geben Sie CTRL-M (^M) am Ende der Zeile ein, um carriage 
                return zu senden.

Beispiel        WAIT "CONNECT"
                SEND "HELLO^M"


Set

Funktion        belegt Funktionstasten mit einem beliebigen String.

Syntax          Set fx "string"

Wirkung         x  steht für die Nummer derFunktionstaste, die belegt 
                werden soll. Die  Funktionstasten  ALT,  SHIFT  und  linke
                Amigataste können mit dieser Funktion nicht benutzt werden.
                Set  ist  sinnvoll  zum  Ändern  der Macrotasten,  wenn diese
                durch das Script anderweitig belegt werden sollen. Zum  
                Beispiel  könnten  durch ein Script die Macrotasten mit 
                Funktionen zum Arbeiten  in einer Datenbank, mit der Sie 
                verbunden sind, belegt werden und auch wieder mit ihren 
                vorherigen Werten.

Beispiel        WAIT "WELCOME"
                SET F1 "GO AUX^M"
                SET F2 "REF:^M"
                SET F3 "GO "
                ECHO "CONNECTION COMPLET^M"
                ECHO "FUNCTION KEYS SET^M"


Special

Funktion        erlaubt bis zu 5 verschiedene Sprungziele

Syntax          Special x, "string", line

Wirkung         x  steht  für die Nummer der Bedingung, "string" für den 
                Text, auf den  hin  geprüft  werden  soll  und line ist das
                Sprungziel (Label).  DIGA erlaubt  bis  zu  5  Special-
                Bedingungen  in einem Script.  Special ist ein allgemein-
                gültiger, bedingter Sprung.  Alle eingehenden Daten werden 
                während der  Ausführung  eines  Scripts  überprüft.Um das 
                Auftreten eines Textes lokal zu prüfen, verwenden Sie das 
                On-Kommando.

Beispiel        LABEL NOMAIL
                SPECIAL 1, "NO UNREAD",DONE
                SPECIAL 2, "READ: ", DOREF
                SEND "^M"

                LABEL READLOOP
                WAIT "READ REF:"
                SEND "^M"
                GOTO READLOOP

                LABEL DOREF
                SEND "REF^M"
                GOTO READLOOP

                LABEL DONE
                BUFFOFF
                HANGUP
                ABORT
TSend

Funktion        sendet eine Datei im Textformat

Syntax          TSend "FileName"

Wirkung         sendet  eine  Textdatei  wie  im  Kapitel  6,  "Datenüber-
                tragung", beschrieben.  Unterstützt XOn/XOff handshaking.

Beispiel        WAIT "SEND MAIL:"
                TSEND "MESSAGEFILE"


Wait

Funktion        wartet auf einen Textstring

Syntax          Wait "string"[,x]

Wirkung         "string"  steht  für  den Text, auf den gewartet werden soll
                und x steht  für eine bestimmte Zeit in Sekunden, in der auf
                diesen Text gewartet werden soll (optional).  DIGA ignoriert
                alle anderen eingehenden Daten (mit Ausnahme  für Special-
                Bedingungen) bis der vorgegebene Text empfangen wurde oder 
                eine evtl.  gesetzte Zeit abgelaufen ist.

Beispiel        LABEL READLOOP
                WAIT "READ REF:"
                SEND "^M"
                GOTO READLOOP


XMRec

Funktion        empfängt eine Datei unter Verwendung des XModem-Protokolls.

Syntax          XMRec "FileName"

Wirkung         verwendet das XModem-Protokoll, wie es im Kapitel "Datei-
                übertragung"  beschrieben  ist.   Um  die  Binary  oder  
                CRC Optionen verwenden  zu können, müssen diese vor der 
                Ausführung eines Scripts in DIGA eingestellt  werden  oder  
                das  Script  muß  von  einem  Telefonbucheintrag ausgeführt
                werden, der eine Configurationdatei nutzt, in der diese 
                Optionen eingeschaltet sind.

Beispiel        WAIT "RECEIVE Y)ES,N)O:"
                SEND "Y^M"
                XMREC "DF1:LATEST/NEWFILE"


XMSend

Funktion        sendet eine Datei im XModem-Dateiübertragungsprotokoll.

Syntax          XMSend "FileName"

Wirkung         verwendet das XModem-Protokoll,wie es im Kapitel "Datei-
                übertragung"  beschrieben  ist.   Um  die  Binary  oder 
                CRC Optionen verwenden  zu können, müssen diese vor der
                Ausführung eines Scripts in DIGA eingestellt  werden  oder
                das  Script  muß  von  einem  Telefonbucheintrag ausgeführt
                werden, der eine Configurationdatei nutzt, in der diese 
                Optionen eingeschaltet sind.

Beispiel        WAIT "SEND FILE Y)ES,N)O:"
                SEND "Y^M"
                XMSEND "NEWPROGRAM.V1"


KAPITEL 13


Spezielle Modem-Einstellungen

DIGA  ermöglicht  es  Ihnen,  die  Signale,  die  es  an den Modem sendet,
individuell   einzustellen,   indem   Sie  die  Kommandos  über  den  Modem
Settings-Requestor  eingeben.   Dies  ermöglicht Ihnen die Verwendung eines
nichtstandardisierten   Modems   mit   Ihrem   AMIGA.    Die  Signale,  die
automatisiert  werden  können,  sind:   Attention  Command,  Answer, Do Not
Answer,  Hangup,  Dial,  Answer  Message,  Hangup Mesage und das Voice Dial
Signal.   In  dem Requestor gibt es auch einen Ein-/Ausschalter für Modems,
die eine automatische Baudratenerkennung haben.

DIGA   ist   für   einen   Hayes-kompatiblen   Modem   mit  automatischer
Baudratenerkennung   voreingestellt.   Sie  können  mehrere,  verschiedene
Einstellungen   für  jede  Version  vornehmen  und  diese  dann  in  einer
Configurationdatei speichern.

Das Voice Dial Signal arbeitet mit dem Telefonbuch zusammen und ermöglicht
es  Ihnen,  DIGA  als  einen  automatischen Telefonwähler einzusetzen.  Die
Answer  und  Hangup  Messages sind die Prompts, die DIGA auf dem Bildschirm
ausgibt, wenn Sie diese Funktion nutzen.

Um  die  vorgenommenen Änderungen auch in Zukunft nutzen zu können, müssen
sie  in einer Configurationdatei gespeichert werden.  DIGA fordert Sie dazu
auf, bevor Sie das Programm über QUIT verlassen können.

Um die Modemeinstellungen zu ändern,

-  wählen  Sie  Modem  Set  Up...   aus  dem  Phonemenü.   Der Modem Setup
   Requestor erscheint.

- Ändern Sie die Werte, indem Sie in die Editierboxwn klicken und dort die
  gewünschten  Werte  einstellen.   Mit  der  Returntaste gelangen Sie in die
  nächste Editierbox.

-  Klicken  Sie  auf  OK,  damit  die Änderungen gesichert werden oder auf
   Cancel,  um  den  Requestor zu verlassen, ohne daß die Änderungen gesichert
   werden.



KAPITEL 14


Menü-Reference

PROJECT

Fast Menu...             Zeigt den Fast Menu - Requestor.

Open

       Buffer...         Lädt Textdateien in den Puffer.

       Phonebook...      Wechselt das aktuelle Telefonbuch.

       Configuration...  Lädt eine neue Configuration-Datei.

Save

       Buffer...         Speichert den Pufferinhalt auf Diskette.

       Configuration...  Speichert alle veränderbaren Einstellungen in eine
Datei.

Print

       Session    Schaltet den Drucker ein oder aus.  Alle Daten während
                  einer Verbindung werden auf den Drucker ausgegeben.

       Buffer...  überträgt den Pufferinhalt zum Drucker

Reset Config...   Ändert die Einstellungen auf die voreingestellten Werte.

Do Script...      Führt eine Scriptdatei aus.

About  Amiga...   Zeigt einen Informationsbildschirm und den zur Verfügung
                  stehenden Speicherplatz an.

Quit              Beendet  DIGA.   Wenn  die  Shift-Taste gedrückt und 
                  dieses Kommando gewählt  wird, wird DIGA beendet, ohne daß 
                  vorher die Abfrage zum Speichern vorgenommener Änderungen,
                  Dateien usw.  erfolgt.

Phone

Dial              Wählt eine Telefonnummer.

Re-Dial           Wählt den Inhalt des Dial-Requestors noch einmal.

Send Break        Sendet ein 250 ms dauerndes Unterbrechungssignal.

Hang    Up        Sendet    den   Inhalt der Hangup-Editierbox ausdem
                  Modem-Setup-Requestor an den Modem.

Phone Book        Zeigt das aktive Telefonbuch an.

Macro Keys        Definiert die 50 möglichen Funktionstastenbelegungen.

Modem Set Up      Stellt die Werte für einen beliebigen Modem ein.

PROTOCOL

Baud              Legt die Übertragungsgeschwindkeit fest.

Parity            Stellt die Wortlänge, Parität und Anzahl der Stopbits ein.

Handshake

       None               Schaltet das Xon/Xoff-Protokoll aus.

       Xon/Xoff           Schaltet das Xon/Xoff-Protokoll ein.

       7-Wire             Spezialeinstellung  für Hochgeschwindigkeits-
                          datenübertragung zwischen zwei direkt miteinander 
                          verbundenen AMIGAs.

       7-Wire             X  wie  vor,  jedoch  mit  der  Möglich  der  
                          Verwendung des Xon/Xoff-Protokolles.

Mode

       Binary             Schaltet den Binärmodus für  XModem-    und
                          YModem-Dateiübertragung ein.

       Text               Schaltet den Textmodus für XModem- und YModem-
                          Dateiübertragung ein.

Xmodem  CRC  On/Off       Ermöglicht  "Cyclic  Redundancy  error  checking"
                          bei XModem-Dateiübertragung.

Xmodem                    Ermöglicht XModem-Dateiübertragungsprotokolle.

Ymodem                    Ermöglicht YModem-Dateiübertragungsprotokolle.

Compuserve-B              Ermöglicht CompuServ's B-Dateiübertragungsprotokolle.

Kermit                    Ermöglicht das Kermit-Dateiübertragungsprotokoll.

ASCII                     Ermöglicht standardmäßige ASCII-Dateiübertragung.

Doubletalk                Wechselt in den Double Talk-Protokollmodus.

      Send File           Erlaubt die Auswahl zu übertragender Dateien.

      Abort Send          Bricht die Übertragung der aktuellen Datei ab.

      Abort Receive       Bricht den Empfang der aktuellen Datei ab.

      Abort Send-All      Bricht die Übertragung aller ausgewählten Dateien ab.

      Abort  Receive-All  Bricht  die  Übertragung  aller ausgewählten, zu
                          empfangenden Dateien ab.

      Change Receive Dir  Wechselt das Directory für zu empfangene Dateien.

      Quit  Double  Talk  Verläßt  den  Double  Talk  Modus  und kehrt zum
                          Hauptprogramm zurück.

TRANSFER

Send File                 Wählt zu übertragende Dateien aus.

Receive File              Wählt Dateinamen und Directories aus, in die 
                          Dateien empfangen werden sollen.

Change Directory

       Send               Schnellere  Methode,  um das Directory für zu 
                          sendende Dateien auszuwählen.  Der Requestor zeigt
                          nur Directories an.

       Receive            Schnellere  Methode,  um  das  Directory für zu 
                          empfangende Dateien auszuwählen.  Der Requestor 
                          zeigt nur Directories an.

CAPTURE

On                        Aktiviert die Übertragung der empfangenen Daten 
                          in den Puffer.

Off                       Schaltet den Puffer ab.

Loop Mode                 Aktiviert den Puffer und erlaubt das "Herausschieben
                          der Daten nach oben", wenn der Puffer voll ist.

Buffer

       View               Zeigt ein scrollbares Fenster, das den Pufferinhalt
                          anzeigt.

       Clear              Löscht den Puffer.

       Size...            Legt den Speicherplatz fest, der durch den Puffer
                          genutzt werden kann.

Clipboard

       Buff to Clip (IFF) Überträgt IFF-Textdaten aus dem Puffer in das 
       Clipboard-Device des AMIGA, die dann mit Programmen wie NotePad 
       weiterbearbeitet werden können.

       Buff to Clip(TxEd) Überträgt Daten aus dem Puffer in das Clipboard-
       Device im TxED-Format.

       Clip to Buff (IFF) Überträgt IFF-Textdaten aus dem Clipboard-Device 
       in den Puffer.

       Clip to Buff(TxEd) Überträgt Daten aus dem Clipboard-Device in den 
       Puffer im TxED-Format.

DISPLAY

Terminal

       TTY                Stellt das Display auf das standardmäßige "stumme" 
                          Terminal ein (voreingestellt).

       Load...            Lädt eine Terminal-Emulatuion von Diskette.

Echo On/Off               Zeigt die Tastatureingaben auf dem Bildschirm an.

End of Line

       Wrap               Schreibt Text bei Erreichen des Zeilenendes in der 
                          nächsten Zeile weiter.

       Truncate           Schneidet Text am Ende der Zeile ab.

Cursor

       Transparent        Bei Anwendung der Backspacetaste wird das Zeichen
                          vor dem Cursor nicht gelöscht.

       Destructive        Normale Einstellung des Cursors. Bei Verwendung der
                          Backspacetaste wird das Zeichen vor dem Cursor gelöscht.

Return

       Sends CR           Bei Bedienung der Returntaste wird nur das carriage
                          return-Zeichen (CR) gesendet.

       Send CR+LF         Bei Bedienung der Returntaste werden das carriage 
                          return- und ein Zeilenvorschubzeichen (linefeed) 
                          gesendet.

Show CTRL On/Off          Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden alle 
                          CTRL-Zeichen auf dem Bildschirm angezeigt.

Bell

       Bell On/Off        Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird ein 
                          akustisches Signal über den Monitorlautsprecher 
                          ausgegeben.

       Flash On/Off       Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird ein 
                          optisches Signal (aufblitzen des Bildschirmes) 
                          ausgegeben.

Lines                     Stellt die Anzahl der Zeilen, die auf dem Bildschirm 
                          dargestellt werden sollen, ein.

Columns                   Stellt die Anzahl der Zeichen, die pro Zeile auf 
                          dem Bildschirm dargestellt werden sollen, ein.

Screen...                 Erlaubt die Einstellung der darzustellenden Zeilen 
                          und Zeichen pro Zeile, die auf dem Bildschirm
                          dargestellt werden sollen, nach Wünschen des Anwenders.

Color...                  Erlaubt die Einstellung der Farben in DIGA, 
                          unabhängig von den Einstellungen in Preferences.

REMOTE

Enter Remote              Wenn diese Funktion aktiviert ist, wartet das 
                          Programm auf eingehende Anrufe und ermöglicht es 
                          dem Anrufer, das System zu nutzen.

Settings...               Definiert Passwörter und andere Parameter für den 
                          Remote-Zugriff.
