Autor: [Alexander] Ausserirdische So, nachdem nun doch schon einige Texte zu diesem Thema durch meine Finger gingen, möchte ich mich auch mal ins Thema einklinken. Voranschicken möchte ich, daß ich die Existenz von Außerirdischen nicht ausschließen will, aber dennoch nicht so recht dran glauben kann, obwohl das Thema der eigenen Fantasie ja reichlich Spielraum läßt. Der Gedanke an nicht irdisches Leben ist wohl irgendwie faszinierend, und an allzu langweiligen Arbeitstagen ertappe ich mich auch des öfteren beim Tagträumen. Dennoch, nimmt man die Sache mal ganz nüchtern und sachlich in Betracht, spricht so einiges gegen die Existenz von "grünen Männleins". Was ich für ziemlichen Unsinn halte sind all die teilweise etwas dümmlichen Stories über Außerirdische, die unsere liebe Erde heimsuchen. Und bevor ich jetzt anfange rumzurechnen (wenn ich es richtig unter der Mütze habe, dann ist das Weltall wohl doch nicht so ganz unendlich), warum es sie mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht gibt, will ich doch lieber mal erzählen, was ich von den "Beweisen" halte, die ständig vorgebracht werden, daß es sie gibt. Als erstes Beispiel fallen mir die in einem anderen Text auch angesprochenen Kreise in Kornfeldern ein. Es gab große Kreise in denen die Halme flachgedrückt waren. Angeblich sollten hier UFOs gelandet sein. So ein verdammter Blödsinn! Fragen wir uns mal ganz nüchtern. Wenn es sie geben sollte, die lieben Grünen, und sie wissen, daß es hier noch ein paar "denkende" Wesen gibt, warum kommen sie dann nicht mal auf 'ne Tasse Tee runter und sagen guten Tag?? Ok, werden die UFO-Fetischisten sagen, die wollen uns eben nicht mal persönlich kennenlernen, weil sie uns nicht mögen etc. etc. Dann frage ich mich allerdings: warum sind die Deppen so blöd und hinterlassen so vermeintlich eindeutige Spuren??? (Ich kenne Leute, die würden jetzt sagen: "Na vielleicht mußten sie halt notlanden". Lange Rede kurzer Sinn: Es ist irgendwie etwas dümmlich, hier an UFOs zu denken. Letztendlich stellte sich ja auch heraus, daß sich langweilende Studenten hier am Werke waren und in Ihren Semesterferien mal etwas anders auf Ihre Kosten kommen wollte. Sie hatten schlicht und einfach ein paar Baumstämme, die im längsweg ziemlich unauffällig ins Kornfeld gebracht werden konnten, durchs Feld gerollt. Offensichtlich haben viele Leute das noch gar nicht mitbekommen. Um die "Ufos" wurde ja mächtig Presserummel gemacht, als sich die Sache dann aufklärte, wollte aber anscheinend niemand mehr was dazu schreiben. Naja, so klärte sich eine weitere Sensationsstory ganz einfach auf. Generell glaube ich erst dann an Außerirdische, wenn man es mir handfest beweisen kann (anfassen!!), und das kann wohl bis zum heutigen Tage noch keiner. Es geht ja wohl nicht an, daß man hier die Beweisführung umkehrt: Dieses oder jenes Phänomen kann ich (heute noch) nicht erklären, deshalb müssen logischerweise (?) Außerirdische dafür verantwortlich sein. Und leider ist dies ja wohl die gängige Vorgehensweise aller UFO-Gläubigen. In dem Zusammenhang möchte ich auch noch auf einen weiteren Punkt zu sprechen kommen, der mich schwer ärgert. Nicht nur, daß fadenscheinlich argumentiert wird. Sobald man trotzdem auf irgendwelche Schwierigkeiten in der "Beweisführung" stößt, dann heißt es allzu häufig (ich zitiere einen Satz aus Axel Melzeners Text): "Fest steht, daß die US-Regierung diese Dinge (UFO-Kram Anm. d. Autors) sehr ernst nimmt, sehr geheim hält und allzu glaubwürdige UFO-Zeugen und NASA-Mitarbeiter sogar schon umbringen ließ." Sehr schön sage ich da nur! Wer's glaubt...