Autor: [Axel Melzener] AUSSERIRDISCHE? Ein (ernster!) Kommentar zu einem Artikel aus Power-Brei #12 In der letzten Power-Brei wurde ein Text veröffentlicht, der den Titel "Ausserirdische???" trägt. Der Autor schreibt, daß er auch gerne die Meinungen anderer Leser zu diesem Thema hören würde. Nun, ich beschäftige mich auch schon längere Zeit ein bißchen mit Büchern und sonstigen Informationsmedien, die sich mit dem Thema "Außerirdisches Leben" etc. befassen. GRUNDFRAGE: Was spricht für oder gegen außerirdisches Leben? Viel spricht dafür. Das Weltall besteht aus einer unbekannten, auf jeden Fall unvorstellbar großen Menge von allen nur erdenklichen Gestirnen. Die Forschung auf unserer Erde ist noch nicht so weit entwickelt, daß man genaue Aussagen über den Weltraum machen kann - daran können auch unsere Raumschiffe und Satelliten vorläufig nichts ändern. Wenn wir also praktisch nichts wissen, wie können wir dann sagen, daß wir die einzigen intelligenten Lebewesen in der Galaxis sind? Ist es nicht doch möglich, daß fernab der Grenzen unseres Sonnensystems noch andere Lebensformen existieren, die in diesem Moment vielleicht sogar genau das gleiche denken wie wir? Ausschließen soll und darf man es nicht... Den Grundstein zu den Nachforschungen, die von unabhängig arbeitenden UFO-Forschern in der ganzen Welt angestellt werden, bildet der weltberühmte "Roswell-Zwischenfall" im Jahre 1947: In der Nähe einer US-Army-Airbase stürzte ein unidentifiziertes Flugobjekt mitten in der Wüste von Neu-Mexiko ab. Laut der US-Regierung handelte sich bei dem Objekt lediglich um einen Wetterballon. Und damit war die Sache erledigt und wurde rasch vergessen. Jedoch: Zeugen des Vorfalls meldeten sich noch vor(!) der Publikmachung des Unfalles bei der Polizei und der Armee und machten sowohl glaubwürdige als auch übereinstimmende Aussagen (obwohl sie sich nicht kannten) über den Zwischenfall. Insgesamt 350 Zeugen konnten für den Vorfall gefunden werden. Die Aussagen der Bergungsarbeiter, die an Abtransport und Zerlegung des "Objektes" beteiligt waren, waren nahezu unglaublich: Es handelte sich um ein 'klassisches' UFO, in welchem sogar (angeblich!!!) drei tote außerirdische Lebewesen gesessen hätten. Bevor sich die Arbeiter die seltsamen Wesen ansehen konnten, wurden diese von einer Armee-Sondereinheit zügig in Plastiksäcke verpackt und abtransportiert. Wohin, weiß bis heute niemand. Immer wieder kamen (vermeintliche!!!) Zeugen an die Öffentlichkeit, die an dem damaligen Projekt beteiligt waren. Ein hochrangiger US-Luftwaffenoffizier machte in (konservativen und angesehenen) amerikanischen Fernsehsendern genaue Aussagen über Art des Flugobjektes und der Aliens. Es handele sich um etwa 1,40 m große Wesen von menschenhaftem Aussehen. Sie hätten einen großen Kopf mit riesigen Augen, einen äußerst kleinen Mund und eine stark zurückgebildete Nase. Sie seien in silbergraue Anzüge gekleidet gewesen, die einen Verschluß hätten, der unserem "Reißverschluß" stark ähnelt. Geschlechtsmerkmale seien keine vorhanden gewesen. Die beiden toten Außerirdischen seien seziert und untersucht worden; die Untersuchungen ergaben jedoch, daß das Biosystem der Wesen dem menschlichen sehr unähnlich gewesen sein soll. Aber ist das nicht irgendwie logisch? "Außerirdisch" zu sein; damit verknüpft man doch automatisch Fremdartigkeit und eine komplett andere Lebensform! Man hat übrigens herausgefunden, daß die Rassen der Affen, Delphine und Elefanten ein Gehirn von annähernd menschlicher Kapazität aufweisen und daß auch diese Lebewesen durch Weiterentwicklung eine Zivilisation gründen könnten. Dabei ist es doch nur logisch, daß die überlegene Rasse ihre Umgebung ihren Bedürfnissen anpaßt und auch ihr weiteres Leben in komplett anderer Form bestreiten würde. Und immer wieder tauchen in diversen heiligen Schriften (Bibel, Koran, apokryphe Bücher etc. ) verblüffende genaue Hinweise auf, die aussagen, daß der Mensch von einem mächtigen Wesen ("Gott") erschaffen wurde; und sich nicht (wie Darwin meint) aus dem Affen entwickelt hat (die Mayas und Azteken behaupten sogar das Gegenteil des Darwinismus). So wird angenommen, daß die ersten Außerirdischen ihre Planeten rohstoffmäßig total erschöpft hatten (wie wir jetzt kurz davorstehen) und deshalb auf weiteren Planeten Kolonien gründen wollten, um sich Edelmetalle, Gase, Pflanzen und sonstige Materialien zu beschaffen. Zu diesem Zweck "erfanden" sie den Menschen als dummen Arbeiter, der in den vorzeitlichen Steinbrüchen und Bergwerken schuften mußte und auch zu Beginn nicht zeugungsfähig war; es wurden also Menschen künstlich hergestellt. Der komplizierte Aufbau des menschlichen Körpers beweist, daß wir es mit einer biologisch hochkompetenten Alienbrut zu tun hatten (und haben?). Wie ich auf diese Theorie komme? Nun: In Südostafrika (genauer: Kenia) hat man vor kurzem ein 90.000 Jahre altes Bergwerk entdeckt. Zum Vergleich: Der erste intelligente Mensch erschien um 40.000 v. Chr. auf der Bildfläche. Diese Bergwerksanlage ist also so alt, daß sie eigentlich nicht genutzt werden könnte - damals hockten "unsere Vorfahren ja noch auf den Bäumen". Und das ist der Irrtum: Die AFFEN hockten zwar in den Bäumen; doch UNSERE VORFAHREN wurden künstlich erschaffen und leiste- ten Sklavendienste in den Minen außerirdischer Invasoren (oder sollte ich "Götter" sagen)? Jedenfalls kam es irgendwann zum Stillstand der Arbeit: Ein verbesserter Prototyp Mensch ("Mensch II"?) war bereits so weit entwickelt, daß er das Joch der Sklaverei abwarf und sich von seinen überirdischen Häschern befreite bzw. wegen Auflehnung von jenen verstoßen wurde. Auch die Bibel liefert Beweise für diese Hypothesen: Zuerst schuf Gott den 'Mann' (Adam - "Mensch Klasse I") und erschuf "aus dessen Rippe" ein weiteres Geschöpf (Eva). Diese beiden zusammen ergaben den "Mensch II", der so weit entwickelt war, "daß er sündigen konnte", also es sich mit seinen Herrschern verdarb; und sogar "seine Nacktheit erkannte und sich deren schämten". Deshalb wurden die Frevler "aus dem Paradies geworfen" (sprich: Mußten lernen, ihren eigenen Weg zu finden und selbst zu denken). Und die Bibel untermalt sogar die genetische Fließbanderschaffung von Menschen; denn sie sagt ja: "Und von da an ward Eva gezwungen, ihre Kinder selbst (!) und unter großen Schmerzen auszutragen" (Altes Testament; ziemlich weit vorne...). Klingt logisch? Übrigens: Es existieren sogar Alien-Fotos aus dem Archiv der NASA, der US-Army und dem CIA, welche sogar teilweise schon an die Öffentlichkeit gelassen wurden - aber wer glaubt bei so etwas nicht gleich an eine Fälschung... Was ist nun davon zu halten? Die Reaktionen auf die immer wieder auftretenden UFO-Sichtungen waren unerwartet. Nach angeblichen neuerlichen UFO-Abstürzen wurde im Jahr 1956 das Projekt "SIGMA" ins Leben gerufen. Ziel der ganzen Angelegenheit war es, Kontakt mit außerirdischen Lebensformen aufzunehmen - angeblich mit Erfolg. Projektmitarbeiter sagten sogar aus, daß ein "Austauschprojekt" zwischen der Erde und den Außerirdischen stattfände: Die Aliens erhielten Rohstoffe, Forschungsergebnisse und Technikunterlagen von der Erde und schickten als Gegenleistung einen leibhaftigen Außerirdischen in unsere Welt, der Wissenschaftlern vom Leben auf seiner Welt erzählen sollte. Wahnwitzig scheinende Berichte erzählten sogar von jahrelanger Freundschaft zwischen Außerirdischen und ihren Befragern. Jedoch: Das Projekt wurde mitte der 80er Jahre unterbrochen. Der EBE (Extraterrestrische Biologische Entität, Profi-Bezeichnung für Alien) soll unter rätselhaften Umständen gestorben sein. Fortan fanden keine Austauschprogramme mehr statt. Das Alien erzählte übrigens auch von seinem eigenen Planeten: Ein Stern im Planetensystem "Zeta Reticuli" (37 Lichtjahre von der Erde entfernt). Es gab (und gibt!) noch weitere Projekte der US-Regierung, die bis auf eine Zeit zurückgehen, in denen man hier nicht mal im entferntesten an UFOs gedacht haben könnte. GRUDGE, Projekt Aquarius, PI 40 und andere sind nur ein paar der Namen der streng geheimen und von der US-Regierung initiierten Projekte. Was soll man als verwirrter Leser hier nun denken? Nun, wenn ich mal meine Meinung dazu abgeben dürfte: Ich schenke diesen Berichten (in beschränktem Maße) Glauben. Ich bin der festen Überzeugung, daß es die US-Regierung fertigbringen könnte, über längere Zeit hinweg mit Außerirdischen über geheime Wege zu kommunizieren. Während ich das dubiose "Austauschprogramm" anzweifle halte ich die Möglichkeit der Verständigung und kurzer Treffen an abgelegenen Orten nicht für unwahrscheinlich. Fest steht, daß die US-Regierung diese Dinge sehr ernst nimmt, sehr geheim hält und allzu glaubwürdige UFO-Zeugen und NASA-Mitarbeiter sogar schon umbringen ließ. Wie lange wissen wir auf der Erde schon von fremdem Leben? Unmengen von "echten" Dokumenten von der Steinzeit bis heute liefern Belege für außerirdisches Leben. So dreht sich z.B. im bekannten "Gilgamsch-Epos" alles um Götter, die in silbernen Scheiben fliegen und Roboter, die mit Laserstrahlen um sich schießen (die Überlieferung ist mittlerweile fast 10.000 Jahre alt!). Das indische Schöpfungsepos "Mahabarata", eine Grundlage für den Hinduismus, beschreibt UFOS, Atomkriege, Elektrizität und andere unfaßbare Dinge, die es auf der Erde schon vor vielen tausend Jahren gegeben haben soll. Auch das Mahabarata ist schon so alt wie Indien selbst und wurde so erzählt, als noch kein Mensch lesen und schreiben konnte. Felszeichnungen, Mosaike, Säulen, Gebäude und Grabsteine aus aller Welt zeigen Figuren in Raumanzügen, die in stilisierten UFOS durch die Lüfte fliegen. Diese Kunstwerke sind keine Fälschungen; sie sind wissenschaftlich untersucht und anerkannt. Welchen Grund sollte aber auch jemand haben, so etwas zu fälschen? Fest steht: Der UFO-Mythos war schon vor vielen tausend Jahren in allen Weltkulturen verbreitet. Sogar viele europäische Kulturen, die nicht älter als 2.000 Jahre sind, liefern Anhaltspunkte für außerirdisches Leben. Ein Beispiel: Alexander der Große, ein gewaltiger Feldherr der Antike, der ein Weltreich eroberte, welches sogar das der Römer vor Neid erblassen ließ, kam am Ende eines siegreichen Feldzuges an die Grenze des heutigen Indien. Auch dieses Land gedachte er zu erobern. Als er jedoch gerade seinen Fuß über die fiktive "Grenze" setzen wollte, näherten sich zwei UFOs und schwebten mehrere Minuten lang über Alexanders Heer. Daraufhin soll der Feldherr den Rückzug befohlen haben - Indien blieb also von der Eroberung durch die abendländische Kultur verschont. Ein weiteres Beispiel finden wir in den Annalen des bekannten antiken Geschichtsschreibers Plato, der in einem seiner Bücher über den sagenumwobenen Kontinent Atlantis schrieb: "Die Bewohner von Atlantis fliegen in silbernen Kugeln umher"... Ja, sogar Karl der Große soll mit der UFO-Problematik konfrontiert worden sein (und das vor rund 1000 Jahren): Bei der Belagerung einer sächsischen Festung sollen ihm mehrere mysteriöse Flugobjekte beigestanden haben ("leuchtende Balken am Himmel überschütteten die Feinde mit Pech und Schwefel"). Alle diese Belege halte ich für sehr wahrscheinlich. Denn immer, wenn die alten Völker dieser Welt etwas in Geschichten oder Zeichnungen festhielten, war dies ein Zeichen ihrer Ehrerbietung und nicht ihres Hohnes oder etwa, um die Nachwelt in 5.000 Jahren zum Narren zu halten. Welchen Grund hätten z.B. die Mayas gehabt, ihre Nachwelt mit Statuen und Bildern zu täuschen? Warum stehen die Köpfe auf den Osterinseln? Warum wurden die Pyramiden gebaut? Warum halten UFO-Sichtungen, die sich seit Jahrtausenden in ihrer Erscheinung vom Ablauf her nicht verändert haben, an? Und noch etwas ist seltsam: Warum lassen sich die Außerirdischen nicht einfach so blicken und landen auf dem nächsten Marktplatz? Wozu die Vorsicht? Vor ein paar tausend Jahren landeten die UFOs offen auf extra zu diesem Zweck gebauten Landebahnen und Landeplattformen (z.B. Maya-Kultur) und die E.T.'s wurden gar als Götter verehrt. Wollen sich die Aliens nicht mehr in unsere Angelegenheiten einmischen oder haben sie gar Angst vor unseren irdischen Waffen (was einer Überrasse, die vielleicht sogar der Schöpfer der Menschheit sein könnte, wohl ein klares Armutszeugnis ausschriebe)??? Die Antwort ist: Wir wissen es nicht. Wir können nur Vermutungen anstellen. Die vielleicht wertvollsten historischen Quellen aller Zeiten zu diesen Vorfällen können wir sowieso nicht mehr zur Rate ziehen - die Steinplatten von den Pyramiden von Gizeh, die angeblich detaillierte Infos über das Leben in anderen Welten darstellen, sind entweder im dritten Reich verschwunden oder werden teilweise immer noch im ägyptischen Museum in Kairo hinter meterdicken Stahltüren versteckt gehalten. Warum - die Betreffenden wissen es wohl... Hoch lebe die Rüstung... Die US-Regierung nimmt Weltraumforschung sehr ernst. Dies zeigt sich an der NASA und daran, daß die ersten Menschen auf dem Mond Amerikaner waren... Das neueste US-Projekt ist das "Black World"-Projekt, welches im Groom Lake - Gebiet im US-Bundesstaat Nevada ausgeführt wird. Man weiß nur wenig über die ganze Angelegenheit - das sie reel ist, hat die US-Regierung jedoch oft selbst zugegeben. Ziel des Forschungsprojektes ist eigentlich mehr ein wirtschaftlicher denn ein idealistischer oder wissenschaftlicher Umgang mit außerirdischen Lebensformen: Aus der ganzen Welt werden hier abgestürzte UFOs eingeliefert, zerlegt und erforscht. Es soll sogar zahlreiche noch funktionstüchtige Fahrzeuge dieser Art geben, die von Mitarbeitern des "Black World"-Projektes experimentellerweise geflogen werden; ja, es werden sogar bestimmte junge Piloten von der US-Air Force auf diesen "Dingern" 'ausgebildet'(!!!). Das klingt natürlich alles sehr unglaublich. Neben ein paar (zweifelhaften) Zeugenaussagen in irgendwelchen Wochenzeitschriften und TV-Sendungen kann aber jeder von uns die Ergebnisse der UFO-Forschung von Groom Lake bestaunen. Der sagenhafte "Tarnkappenbomber" der US-Armee gleicht also nicht aus reinem Zufall einer Art UFO - er soll nach einem "echten" Vorbild entwickelt worden sein (was in Anbetracht der Fähigkeiten dieses Jets nicht unrealistisch ist). Ganz zu schweigen von den neuen A-3 und A-5-Bomber-Projekten der US-Luftwaffe: Regelrechte UFOs, wie man sie 'aus Film und Fernsehen' kennt, werden demnächst in die amerikanische Militärtechnik miteinbezogen. In spätestens fünf Jahren werden wir sehen, ob dies auch stimmt! Nach zuverlässigen Quellen ist es dem Entwicklungsteam in Groom Lake (der große Salzsee, auf dem die Anlage errichtet wurde, ist übrigens seit Beginn des Projektes auf keiner neuen Landkarte mehr zu finden) bereits vor zwei Jahren gelungen, den Antrieb eines UFOs nachzubauen: Er besteht angeblich aus einer 45 cm breiten Platte mit einer eingelassenen Kugel, die im Boden des Flugobjektes angebracht wird. Dieser Apparat ist ein 'Antimaterie-Reaktor', in den ein Chip des superschweren Elementes 115 untergebracht ist. Dieses Element existiert übrigens auf der Erde nicht und muß, soweit man weiß, aus der Marsatmosphäre beschafft werden. Der Antrieb wird aktiviert, indem das Element durch Protonenbeschuß disintegriert. Hierbei werden Antimaterie und "Gravitationswellen" frei, die umgelenkt und so zum Antrieb des Objektes benutzt werden. Ergebnis: Ein lautloser Pulsantrieb mit geringem Materialverbrauch, großer Stabilität und zudem auf von der Weltwirtschaft praktisch unabhängigen Rohstoffen basierend. Das wäre der ideale Motor für militärische Zwecke (falls das alles auch wirklich STIMMT). Im Endeffekt stecken also nur wirtschaftliche und politische Interessen hinter dem Geschehen in Groom Lake, welche die US-Regierung durch gezielte Desinformation und Verharmlosung zu verdecken sucht. Die andere Seite (?) Aber ich rede immer nur von den USA. Was ist denn mit dem Rest der Welt? Gehen die Geschehnisse um außerirdisches Leben am Rest der Welt vorbei? Beileibe nicht! In der ehemaligen UdSSR lief es ähnlich (aber im kleineren Maßstab) wie in den USA - leider ist über die dortigen Zusammenhänge noch sehr viel weniger bekannt. Na ja - und die Europäer haben andere Sorgen; die Wüstensöhne führen Krieg, in Afrika wird um die Wette gehungert und in China regiert immer noch der Kommunismus - wer braucht da schon UFOs? Nimm's mit Humor! UFO-Geschichten sind für Scharlatane und Humoristen immer wieder Anreiz zu Witzen, Filmen und schlechten Romanen. Die Krone des ganzen ist jedoch gleich ein ganzes Firmenimperium, das auf der Verulkung des UFO-Mythos basiert: Die Rede ist von der bekannten englischen Avantgarde-Musikgruppe "Kings of the Low Frequences" (K L F), die schon seit mehreren Jahren eine intensive Verdrehung des Themas betreibt; ob "Justified and Ancient", "What Time is Love" oder der aktuelle KLF-Film "The White Room": Drummond und Cauty (die Köpfe von KLF) ziehen ungehemmt UFO-Panik durch den Kakao. Da sind plötzlich 'Spuren im Kornfeld' in Form riesiger Musikboxen; Forscher fahren in einem Eiswagen durch die Welt und entdecken nebenbei Amerika auf der Suche nach Atlantis II (MU-MU-Land), suchen nach einem "Hauptplan zur Weltrettung". Schade, daß die meisten Leute nur die Musik hören und die interessanten Texte meist gar nicht beachten. Kleine Sprachkunde nebenbei: MU oder MU-MU ist sumerisch (6000 v. Chr.) und bedeutet so viel wie "Ding das in den Himmel steigt" - dargestellt wird das Wort im sumerischen Hieroglyphen-Alphabet durch ein raketenartiges Symbol... Der KLF-Mythos basiert jedoch auf der Forschungsarbeit eines Mannes namens James Churchword, der in den 30'ern zu belegen suchte, daß es neben dem 'Atlantis' im atlantischen Ozean ein ähnliches Land auch im Pazifik gegeben haben soll, und zwar der "Kontinent MU". Er erbrachte zahlreiche Beweise und veröffentlichte mehrere Bücher, in denen er die frühere Existenz von MU zu belegen suchte. Doch wenig später flog alles als Schwindel auf: Churchwoods dubiose "Beweise" waren gefälscht, und die Existenz des rätselhaften Landes MU widerlegt. QUELLENANGABEN UND LITERATUR ZUM THEMA: --------------------------------------- Erich von Däniken : Die Steinzeit war ganz anders Die Spuren der Außerirdischen Johannes von Buttlar : Adams Planet (sehr empfehlenswert!) Drachenwege